Niedersachsen & BremenPolizei durchsucht mehr als 20 Objekte in Hildesheim

Seit Februar ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei gegen 15 Beschuldigte. Bei Durchsuchungen stellen die Einsatzkräfte nun unter anderem Drogen, Bargeld und Geldspielautomaten sicher.
Hildesheim (dpa/lni) - Bei Ermittlungen wegen mutmaßlichen Drogenhandels und illegalen Glücksspiels hat die Polizei zahlreiche Wohnungen und Gewerbeimmobilien in Hildesheim durchsucht. Die Einsatzkräfte stellten dabei unter anderem Kokain, Cannabis, Bargeld, Mobiltelefone und mehrere Geldspielautomaten sicher, wie Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mitteilten. Auch mutmaßliches Diebesgut wurde beschlagnahmt. Die Auswertung der Funde dauere noch an.
Im Mittelpunkt steht ein 34 Jahre alter Hildesheimer
Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt 15 Beschuldigte. Im Mittelpunkt steht nach Angaben der Behörden ein 34 Jahre alter Hildesheimer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit Februar unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Die Verdächtigen sollen zudem illegales Glücksspiel betrieben haben.
Am Dienstag durchsuchte die Polizei gleichzeitig mehr als 20 Objekte im Stadtgebiet und ein weiteres im Landkreis Hildesheim. An dem Einsatz waren neben Ermittlern mehrere Hundertschaften der Bereitschaftspolizei, Diensthundeführer sowie Kräfte des Zolls und Mitarbeiter der Stadt beteiligt.