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Berlin & BrandenburgZwei Menschen in Berlin queerfeindlich beleidigt und bedroht

31.10.2026, 15:25 Uhr
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Zwei Menschen sind in Berlin Opfer queerfeindlicher Straftaten geworden. Beide wurden beleidigt und bedroht. Der Staatsschutz ermittelt.

Berlin (dpa/bb) - Zwei Menschen sind unabhängig voneinander in den Berliner Ortsteilen Wedding und Prenzlauer Berg queerfeindlich beleidigt und bedroht worden. In beiden Fällen ermittelt der Staatsschutz des Landeskriminalamts, wie die Polizei mitteilte. Er ist für politisch motivierte Straftaten zuständig.

In Wedding kam es den Angaben nach am Freitag in einem Fitnessstudio zum Streit zwischen einer 30-jährigen Person und einem Unbekannten, der die Person homophob beleidigte und bedrohte. Der Mann soll bei dem Vorfall eine bedrohliche Körperhaltung eingenommen und seine Hand erhoben haben. Die 30 Jahre alte Person flüchtete in einen Personalraum und erlitt dort eine Panikattacke. Der Täter verließ das Gebäude, bevor die Polizei eintraf.

In dem anderen Fall wurde am Freitagabend laut Polizei ein 21-Jähriger auf dem Gehweg der Landsberger Allee von Unbekannten homophob und transphob beleidigt. Einer der Täter soll auf den jungen Mann zugegangen sein, ein eingeklapptes Messer gezeigt und Trittgesten in seine Richtung ausgeführt haben. Auch in diesem Fall waren die Täter schon verschwunden, als die Polizei eintraf.

Quelle: dpa

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