Hintergrund der Kaili-FestnahmeKatar soll in Brüssel fürs Image geschmiert habenBelgische Polizisten nehmen mehrere Personen unter Korruptionsverdacht fest, unter ihnen EU-Vizepräsidentin Kaili, ein Vertreter einer Menschenrechts-NGO und ein hochrangiger Gewerkschafter. Einige von ihnen äußerten sich zuletzt auffallend positiv über die Arbeitsmarktreformen des WM-Gastgebers Katar.10.12.2022
Wirken kaum bei neuen VariantenCorona-Medikamente verlieren an NutzenMonoklonale Antikörper werden bei vielen Risikopatienten oder im Krankenhaus behandelten Erkrankten eingesetzt, um schwere Covid-Verläufe abzumildern. Doch ausgerechnet gegen die Virus-Stämme, die in den kommenden Monaten das Infektionsgeschehen dominieren dürften, wirken sie kaum. 10.12.2022
Flossen Gelder aus Katar?Vizepräsidentin des EU-Parlaments unter KorruptionsverdachtIn einer Rede im Europaparlament zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft lobt Eva Kaili noch den "historischen Wandel" im Ausrichterland Katar. Die belgische Staatsanwaltschaft vermutet, dass das Engagement der Parlaments-Vizepräsidentin für den Golfstaat nicht ganz uneigennützig ist. 10.12.2022
Schlusslicht bei EU-SanktionenMalta geht zögerlich gegen Oligarchen vorMehr als 1200 Menschen und 118 Firmen sind in der EU seit Beginn des russischen Angriffskriegs mit Sanktionen belegt worden. Dabei gehen die Mitgliedstaaten mit unterschiedlichem Eifer vor. 10.12.2022
Kreise zu KorruptionsverdachtVizepräsidentin des EU-Parlaments festgenommenIn Brüssel finden zahlreiche Hausdurchsuchungen statt. Ermittelt wird gegen eine hohe griechische Diplomatin. Es geht um Korruption und Geldwäsche. Medien berichten von einer versuchten Einflussnahme des Golfstaats Katar.09.12.2022
Lithium gegen KäseEU und Chile weiten Handel ausEuropa bemüht sich, seine Rohstoffe von mehr Lieferanten als bisher zu beziehen. So soll der Wegfall Russlands als Partner ausgeglichen und die Abhängigkeit von China reduziert werden. Im Kern geht es um Bodenschätze. Doch die Liste umfasst auch Milchprodukte und den Schutz geisteigen Eigentums.09.12.2022
Grenzkontrollen bald passéKroatien tritt 2023 Schengen-Raum beiDas Reisen nach Kroatien wird entspannter: Nicht nur fallen durch die Aufnahme des beliebten Urlaubslands in den Schengen-Raum die Grenzkontrollen weg, auch der Euro als Zahlungsmittel ist dort ab 2023 Standard. Dass Bulgarien und Rumänien leer ausgehen, sorgt in Brüssel allerdings für Unmut. 08.12.2022
EuGH erleichtert LöschungGoogle muss Links zu unrichtigen Daten entfernenFalsche Informationen über sich online zu finden, kann zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit werden. Denn die Veranlassung des Löschens ist gar nicht so einfach. Der Europäische Gerichtshof urteilt nun in einer Weise, die für betroffene Nutzer den ganzen Prozess leichter macht.08.12.2022
Migranten auf der BalkanrouteWien will Rumänien und Bulgarien nicht im Schengen-RaumDer Schengen-Raum, in dem Reisen ohne Kontrollen möglich sind, soll erweitert werden. Kroatien dürfte der Beitritt gelingen. Gegen die Aufnahme Rumäniens und Bulgariens gibt es jedoch Vorbehalte aus Österreich. Als Grund werden illegale Grenzübertritte über die Balkanroute angegeben.08.12.2022
Vorschlag der EU-KommissionRussische Armee ist Ziel neuer SanktionenDer Diebstahl von ukrainischem Getreide soll gesühnt und der Handel mit iranischen Drohnen unterbunden werden - diese Ziele steckt sich die EU mit den Plänen für ihr neuntes Sanktionspaket. Das Embargo richtet sich auch gegen Mitglieder des russischen Militärs und der Regierung.07.12.2022