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Mecklenburg-VorpommernSturz vom Baum - Zoo Rostock trauert um Katzenbärin Jordan

30.10.2026, 12:29 Uhr
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(Foto: Matthias Drübbisch/Zoo Rostock/d)

Rote Pandas, auch Katzenbären genannt, sind geübte Kletterer. Trotzdem stürzte ein Weibchen jetzt im Rostocker Zoo ab.

Rostock (dpa/mv) - Der erste Rote Panda des Rostocker Zoos ist tot. Das drei Jahre alte Weibchen Jordan erlag den Folgen eines Sturzes, wie der Zoo mitteilte.

Der Unfall hatte sich demnach am 22. Oktober ereignet. Beim Klettern auf der Außenanlage stürzte der Katzenbär von einem sich plötzlich lösenden Ast, wie es hieß. "Trotz des umgehenden Einsatzes des Tierpflegerteams und der Tierärzte waren die Verletzungen so schwerwiegend, dass Jordan eingeschläfert werden musste." Das Tier war laut Zoo im Mai 2024 im Alter von knapp einem Jahr aus dem tschechischen Chomutov an die Küste gekommen.

Geschickte Kletterer

Rote Pandas (Ailurus fulgens) gelten als geschickte Kletterer, die den Großteil ihres Lebens in den Baumkronen verbringen. Ihre Heimat ist Asien. Dort leben dem Zoo zufolge nur noch weniger als 10.000 ausgewachsene Tiere in freier Wildbahn. "Vor allem der anhaltende Verlust des natürlichen Lebensraums, illegale Bejagung und eine zunehmende Zersplitterung der verbliebenen Rückzugsräume bedrohen die Bestände."

Auf der 860 Quadratmeter großen Anlage im Rostocker Zoo lebt nun allein das Rote-Panda-Männchen Pjat, wie es weiter hieß. Es kam im Mai 2025 aus dem Kopenhagener Zoo nach Rostock. "Da Rote Pandas außerhalb der Paarungszeit ausgeprägte Einzelgänger sind, kommt Pjat mit der vorübergehend alleinigen Nutzung des Geheges gut zurecht."

Quelle: dpa

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