Der Tag
4. November 2026
imageHeute mit Leah Nowak und Nilofar Breuer
Zum Archiv
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 4. November 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

bis vor kurzem dominierte noch die Niederlage des US-Präsidenten Donald Trump bei den Midterms die Nachrichtenwelt - doch dann folgte eine unerwartete Meldung: Bayerns Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger ist gestorben. Er wurde tot in einem Berliner Hotel entdeckt. Am Nachmittag hätte er bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler, deren Bundes- und Landesvorsitzender er ist, eine Rede halten sollen. Er habe sich aber aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet und vertreten lassen, hieß es.

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Hubert Aiwanger: Er wurde 55 Jahre alt. (Foto: picture alliance/dpa | Peter Kneffel)

Über den Todesfall Aiwanger hält ntv.de Sie in der Nacht auf dem Laufenden. Falls Sie jedoch auf andere Gedanken kommen möchten, empfehle ich Ihnen diese Abendlektüre:

Kommen Sie gut durch die Nacht.

Das war Mittwoch, der 4. November 2026
21:56 Uhr

Ermittler finden Bilder von Kindesmissbrauch auf Geräten von Meghans Vater

Die Missbrauchsvorwürfe gegen den Vater von Herzogin Meghan beschäftigen nicht nur die britischen Behörden, sondern auch philippinische Ermittler. Diese haben nun auf Datenträgern von Thomas Markle Bilder von Kindesmissbrauch gefunden. Auf drei Speicherkarten und einem Mobiltelefon, die sein Sohn übergeben habe, sei nach "intensivierten" Ermittlungen kinderpornographisches Material entdeckt worden, teilte die philippinische Polizei mit. Polizeichef José Melencio Nartatez Jr. warnte davor, nach dem Fund der Fotos vorschnell Schlussfolgerungen zu ziehen. Es müsse erst festgestellt werden, woher diese stammen und wer dafür verantwortlich sei.

Herzogin Meghan hatte sich bereits nach ersten Medienberichten erschüttert über die Vorwürfe gegen ihren Vater gezeigt. Zugleich räumte sie ein, dass sie seit Jahren von dem Verdacht weiß. Die frühere US-Schauspielerin erklärte, sie sei "zutiefst verstört". Nachdem sie 2018 von derartigen Anschuldigungen erfahren habe, habe sie einen Kontakt zwischen ihren Kindern und ihrem Vater verhindert. Meghans 82 Jahre alter Vater lebte in Cebu auf den Philippinen, bevor er Berichten zufolge Anfang des Jahres in die USA zurückkehrte. Er wies die Anschuldigungen in einem Interview mit der "Daily Mail" als einen "Haufen Lügen" zurück.

Ermittler finden Bilder von Kindesmissbrauch auf Geräten von Meghans Vater
21:47 Uhr | BREAKING NEWS

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist tot

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist gestorben. Dies bestätigen hochrangige bayerische Regierungskreise. Der 55-Jährige wurde einem Bericht zufolge leblos in einem Berliner Hotel aufgefunden.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist tot
21:16 Uhr

Diskussion um Rente mit 63 - Merz bleibt hart

Im Streit um die sogenannte Rente mit 63 beharrt Friedrich Merz auf seinem Standpunkt: Der Kanzler hält an deren Abschaffung fest. Die Vorschläge der Alterssicherungskommission seien "ein ausgewogenes und gut durchdachtes Gesamtkonzept", sagte Merz bei einer Veranstaltung des Wirtschaftsforums der SPD in der Hauptstadt. "Und wir sollten es so auch umsetzen."

Die Rentenkommission hatte im Juni 33 Vorschläge für die Rentenreform vorgestellt. Teil davon ist die Abschaffung der abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Dagegen gibt es aber nicht nur in der SPD Widerstand, sondern auch etwa bei CDU-Ministerpräsidenten in Ostdeutschland.

Diskussion um Rente mit 63 - Merz bleibt hart
20:43 Uhr

Gericht verurteilt Reality-Star wegen Vergewaltigung

In der Reality-Show "Love Island V.I.P." geht es um Liebe, Lust und ausufernde Partys. Doch nach den Dreharbeiten ging Yasin Mohamed zu weit. Nun hat das Amtsgericht München den Reality-Star wegen Vergewaltigung verurteilt. "Es war ein Übergriff, das wollen wir hier nicht kleinreden", sagte die Richterin. "Eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung." Das Gericht verhängte ein Jahr und acht Monate Haft auf Bewährung - und blieb damit hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft zurück, die ein Jahr mehr gefordert hatte.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der heute 35-Jährige, der die Vorwürfe bestreitet, seine Mit-Kandidatin Sophie Imelmann im Sommer 2024 nach der Aufzeichnung der Sendung in einem Hotel in Griechenland vergewaltigte. Die 30-Jährige, die in dem Prozess als Nebenklägerin auftrat, brach nach dem Urteil in Tränen aus.

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Reality-Star Yasin Mohamed neben seinem Anwalt im Amtsgericht München. (Foto: picture alliance/dpa | Britta Schultejans)
Gericht verurteilt Reality-Star wegen Vergewaltigung
20:11 Uhr

Bob Dylan trifft Papst im Vatikan - und schenkt ihm seine Autobiografie

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Musiklegende Bob Dylan und Papst Leo XIV. im Vatikan. (Foto: picture alliance/abaca)

In den 1970ern singt Bob Dylan "Knockin' on Heaven's Door" - nun besucht die Musiklegende den Papst im Vatikan. Mit einer schwarzen Kapuze auf dem Kopf und einem Schirm ausgestattet traf der 85-jährige Dylan den 71-jährigen Leo XIV. im Apostolischen Palast. Wie das Nachrichtenportal "Vatican News" berichtete, bot das Treffen der beiden gebürtigen US-Amerikaner Anlass für ein kurzes Gespräch, sie tauschten auch Geschenke aus. Demnach überreichte der Pontifex dem Musiker einen Rosenkranz, Dylan hingegen schenkte dem Oberhaupt der katholischen Kirche ein Exemplar seiner Autobiografie.

Erst in diesem Juli zitierte Leo in dem Vorwort eines Buches über Krieg und Frieden überraschend Zeilen aus Dylans Antikriegsgedicht "Go Away You Bomb". Das Werk entstand 1963 während der Phase des Kalten Krieges und war lange unveröffentlicht. Der Papst nutzte die Verse im Zusammenhang mit einem Aufruf gegen die globale Aufrüstung und die nukleare Bedrohung.

Bob Dylan trifft Papst im Vatikan - und schenkt ihm seine Autobiografie
19:36 Uhr

Merz reist nicht zum Klimagipfel - Kritiker sehen "verheerendes Signal"

Nun steht es fest: Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt nicht an der UN-Klimakonferenz kommende Woche im türkischen Antalya teil. Der Kanzler bedanke sich für die Einladung, es sei ihm "aufgrund anderweitiger Verpflichtungen" aber nicht möglich teilzunehmen, sagte Vizeregierungssprecher Steffen Meyer.

Scharfe Kritik an der Absage kam von Grünen und Linkspartei. "Das ist ein verheerendes Signal an die Welt", sagte etwa Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge. "Der Kanzler hat noch im August gesagt, er werde alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen. Nun nimmt er sich nicht mal die Zeit, an der wichtigsten Entscheidungsplattform für die globale Klimapolitik teilzunehmen." In den vergangenen fünf Jahren hatten die deutschen Kanzlerinnen und Kanzler stets am Treffen der Staats- und Regierungschefs im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen teilgenommen, auch Merz vergangenes Jahr im brasilianischen Belém.

Merz reist nicht zum Klimagipfel - Kritiker sehen "verheerendes Signal"
18:58 Uhr

Dirigent Herbert Blomstedt ist tot

Die Musikwelt trauert um einen weltberühmten Dirigenten: Herbert Blomstedt ist am heutigen Mittwoch im Alter von 99 Jahren gestorben. Das teilte das Gewandhaus Leipzig mit. Laut Berichten seiner Agentur starb er zu Hause in Göteborg im Kreis seiner Familie.

Blomstedt prägte Orchester in Europa und den USA: Er leitete die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig und das NDR-Sinfonieorchester als Chefdirigent, zehn Jahre lang auch die San Francisco Symphony. Als Gastdirigent war er unter anderem in Boston, Chicago und Los Angeles gefragt. Bis ins hohe Alter wagte sich der Grandseigneur an frische Interpretationen.

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Herbert Blomstedt: Zu seinem 100. Geburtstag wollte er sein eigenes Geburtstagskonzert im Gewandhaus zu Leipzig dirigieren. (Foto: picture alliance/dpa | Jan Woitas)
Dirigent Herbert Blomstedt ist tot
18:34 Uhr

Dobrindt bekräftigt Aussagen zu migrantischen "Chaoten"

Fliegende Molotowcocktails, geplünderte Geschäfte: Im Anschluss an friedliche Jugendproteste ereigneten sich am Wochenende heftige Straßenkrawalle in mehreren deutschen Städten. Nun erreicht die Debatte darüber auch den Bundestag - und trotz Kritik aus der Opposition hält Innenminister Alexander Dobrindt an seinen umstrittenen Aussagen zu den Tätergruppen fest. "Da waren gewaltbereite Linksextremisten und da waren Chaoten aus einem migrantischen Milieu unterwegs", betonte der CSU-Politiker bei einer Aktuellen Stunde.

Während die Sozialdemokraten den Koalitionspartner verteidigten, kritisierten Grüne und Linke die Worte des Ministers. Lamya Kaddor von den Grünen verwies etwa auf die Bevölkerungsstruktur in Frankfurt: "Wenn mehr als jeder Zweite in Frankfurt einen Migrationshintergrund hat, dann ist es doch keine Überraschung, dass auch unter Tatverdächtigen viele Menschen mit einer Migrationsgeschichte sind", erklärte sie. Der GdP-Vorsitzende Jochen Kopelke hatte die Diskussionen über Herkunft oder Hautfarbe von Tätern bereits zuvor als nicht hilfreich bezeichnet.

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Hält an seiner Wortwahl fest: Innenminister Alexander Dobrindt. (Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler)
Dobrindt bekräftigt Aussagen zu migrantischen "Chaoten"
17:57 Uhr

Bank-Geiselnehmer tischt vor Gericht skurrile Erklärung auf

Mit einem Schraubenzieher am Hals hält ein 38-Jähriger eine Bankmitarbeiterin in Rimbach stundenlang gefangen. Vor dem Landgericht Darmstadt gesteht der Mann seine Tat, liefert für sein Verhalten aber eine skurrile Erklärung.

Bank-Geiselnehmer tischt vor Gericht skurrile Erklärung auf
17:22 Uhr

Steinmeier-Nachfolge: Erster CDU-Regierungschef wirbt klar für Aigner

Der Zuspruch für Ilse Aigner wird immer größer: Auch Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat sich über eine mögliche Kandidatur der CSU-Politikerin als Bundespräsidentin positiv geäußert. "Ich finde sie gut", sagte er dem "Stern". "Aus der Erfahrung und auch aus der über 20-jährigen Zusammenarbeit weiß ich, dass sie so tickt wie jemand, den Deutschland jetzt gerade braucht. Sie hat das Zeug zur Bundespräsidentin."

Vogt ist damit der erste CDU-Regierungschef, der sich so klar für Aigner ausspricht. Parteichef Friedrich Merz legte bereits fest, dass als Unionskandidatin eine Frau das höchste Amt in Deutschland übernehmen soll. Einen konkreten Namen nannte er bisher aber nicht. Eine Entscheidung wird für Anfang kommender Woche erwartet, wenn sich CDU-Präsidium und -Vorstand mit der Frage beschäftigen. Über die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 30. Januar 2027 durch die Bundesversammlung entschieden.

Steinmeier-Nachfolge: Erster CDU-Regierungschef wirbt klar für Aigner
16:53 Uhr

Totes Neugeborenes gefunden - Mutter in U-Haft

Trauriger Fund im Süden Brandenburgs: Dort ist in einer Obdachlosenunterkunft ein totes Baby entdeckt worden. Gegen die 39 Jahre alte Mutter werde wegen Totschlags ermittelt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus. Das tote Neugeborene sei bereits am Sonntag in Calau im Kreis Oberspreewald-Lausitz gefunden worden. "Es sieht nach einem Gewaltverbrechen aus", so der Sprecher. Die Leiche sei bereits obduziert worden.

Das Baby ist laut Staatsanwaltschaft kurz nach der Geburt gestorben. Über die Art der Verletzungen und den konkreten Fundort machte der Sprecher keine Angaben - mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen. Die Mutter sitzt den Angaben zufolge in der Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben in Untersuchungshaft.

Totes Neugeborenes gefunden - Mutter in U-Haft
16:48 Uhr

Beck: Neben totem Kind lag wohl schwer verletzte Frau

Hilfe bei Suizidgedanken

Wenn Sie Suizidgedanken haben oder jemand in Ihrem Umfeld, suchen Sie bitte Hilfe - bei der Telefonseelsorge unter 0800 / 111 0 111, dem Notruf 112, dem medizinischen Notdienst 116 117 oder auf suizidprophylaxe.de. 

Am Vormittag geht bei der Polizei in München ein Notruf ein: In einem Hotel nahe dem Hauptbahnhof liegt ein Kind tot in einem Zimmer, daneben eine schwer verletzte Frau. Eine Mordkommission ermittelt in alle Richtungen. ntv-Reporterin Janina Beck berichtet vor Ort.

Beck: Neben totem Kind lag wohl schwer verletzte Frau
16:06 Uhr

Cyberangriffe auf Supermärkte - Experte sieht gravierendes Versäumnis 

Die jüngsten Cyberangriffe auf Kühlsysteme in europäischen und deutschen Supermärkten haben gezeigt, wie angreifbar die Versorgung der Bevölkerung mit gekühlten Lebensmitteln sein kann. Der Karlsruher IT-Sicherheitsexperte Christoph Fischer sieht nun vor allem die Hersteller vernetzter Geräte in der Pflicht. Dass Steuerungsanlagen mit unveränderten Werkseinstellungen und Standardpasswörtern ausgeliefert und betrieben werden, sei für ihn ein gravierendes Versäumnis. "Das ist völlig unverzeihlich", sagte Fischer. Betroffene Betreiber hätten vom Hersteller längst Updates erhalten müssen, die eine zwingende Änderung solcher Standardzugänge vorschreiben.

Fischer warnte zudem davor, das Problem auf den Lebensmitteleinzelhandel zu beschränken. Vernetzte Technik finde sich mittlerweile in zahllosen Bereichen - von Photovoltaikanlagen bis hin zu Wärmepumpen. Auch private Haushaltsgeräte seien zunehmend unnötig vernetzt. "Es muss nicht alles ins Internet", mahnte Fischer. Wenn ein Netzzugang unumgänglich sei, müssten wirksame Absicherungsmechanismen greifen.

Cyberangriffe auf Supermärkte - Experte sieht gravierendes Versäumnis 
15:32 Uhr

Klingbeil über Pläne der Berliner Linken: "Ich halte das für gefährlich"

Bisher hat sich SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil zurückgehalten, was die Berliner Koalitionsverhandlungen angeht. Nun fordert er die Berliner Linke auf, Politiker mit antisemitischer Haltung und Clankontakten aus ihren Reihen auszuschließen. In Deutschland dürften weder Rechtsextreme noch Antisemiten oder Menschen mit Kontakten in Clanmilieus Verantwortung tragen, sagte der Vizekanzler auf dem SPD-Wirtschaftsforum. "Wir können nicht Sachsen-Anhalt kritisieren, wenn wir dann in Berlin Sachen durchgehen lassen." Für die Berliner Linke bedeute das, "dass dort die antisemitischen Kräfte und die, die mit den Clans zu tun haben, rausgeschmissen werden aus den Strukturen", sagte Klingbeil.

Der Finanzminister verteidigte auch das in der Bundesregierung geplante Investitionsschutzgesetz, das hohe Hürden für Vergesellschaftungen vorsieht. Investoren hätten ihm gesagt, wenn in Berlin wie von der Linken geplant große private Wohnungsbestände vergesellschaftet würden, "dann springen wir ab". "Ich halte das für gefährlich", sagte Klingbeil.

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"Wir können nicht Sachsen-Anhalt kritisieren, wenn wir dann in Berlin Sachen durchgehen lassen", so Klingbeil. (Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)
Klingbeil über Pläne der Berliner Linken: "Ich halte das für gefährlich"
15:01 Uhr

Duell in Sachsen-Anhalt? Linken-Politikerin erwägt Antritt gegen Siegmund

Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund will im Dezember Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden, doch ihm fehlen drei Stimmen für eine Mehrheit. Die Linke prüft jetzt, ob sie eine eigene Kandidatin ins Rennen schickt. Genauer zieht Linken-Fraktionschefin Eva von Angern in Erwägung, gegen Siegmund anzutreten. Ihre Fraktion berate darüber, "eine echte Alternative in Form einer eigenen Kandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin aufzustellen", sagte von Angern der "Magdeburger Volksstimme".

Ein Sprecher der Linken-Fraktion bestätigte auf Anfrage, dass eine Entscheidung am Dienstag in der Fraktionssitzung fallen soll. Die Überlegung gelte zunächst für einen ersten Wahlgang, hieß es. Die AfD stehe "für eine rückwärtsgewandte Politik und eine Spaltung des Landes", betonte von Angern. Nötig sei jedoch nicht weniger, sondern mehr Zusammenhalt, so die Linken-Politikerin.

Duell in Sachsen-Anhalt? Linken-Politikerin erwägt Antritt gegen Siegmund
14:28 Uhr

Brutaler Frauenmord erschüttert Nachbarschaft in Hamburg

Fassungslosigkeit in einer Hamburger Nachbarschaft: In einer Wohnung liegt eine brutal getötete Frau. Ein 27-Jähriger führt die Beamten selbst zum Fundort. Medien berichten von Verletzungen, die kaum vorstellbar erscheinen.

Brutaler Frauenmord erschüttert Nachbarschaft in Hamburg
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Leah Nowak verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Nilofar Breuer und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schicken Sie mir gerne eine Mail an nilofarkathleen.breuer[at]ntv.de.

Schichtwechsel
13:55 Uhr

24-Jährige stirbt nach Zusammenbruch bei New-York-Marathon

Beim New-York-Marathon ist eine 24-jährige US-Amerikanerin ums Leben gekommen. Rachel Apa brach knapp vier Kilometer vor dem Ziel zusammen und wurde zunächst von Passanten wiederbelebt. Wenige Stunden später starb sie im Krankenhaus, wie ihr Vater Steve Apa der "New York Times" sagte.

Nach Angaben ihres Vaters war die Läuferin an einer sogenannten Rhabdomyolyse gestorben. Dabei wird Muskelgewebe abgebaut, wodurch freigesetzte Stoffe Organe schädigen können. Apa hatte erstmals an einem Marathon teilgenommen. Sie war Teil eines Teams, das an ihren verstorbenen, an Parkinson erkrankten Großvater erinnern sollte. Die Organisatoren des Marathons äußerten sich betroffen. In einer Stellungnahme erklärten die New York Road Runners, ihre Gedanken seien bei der Familie, den Freunden und der gesamten Laufgemeinschaft.

24-Jährige stirbt nach Zusammenbruch bei New-York-Marathon
13:10 Uhr

Kaulitz-Brüder spotten über Gottschalks Absage für "Wetten, dass..?"

Thomas Gottschalk und seine Frau Karina werden die Neuauflage von "Wetten, dass..?" mit Bill und Tom Kaulitz nicht verfolgen. "Wir sind nicht zu Hause, sondern mit Freunden unterwegs", sagte Karina Gottschalk der "Münchner Abendzeitung". Zur Frage, ob die Zwillinge an die Erfolge der früheren Show anknüpfen können, äußerte sich der 76-Jährige zurückhaltend: "Das Schicksal von 'Wetten, dass..?' liegt in den Händen des Publikums."

"Es muss ja auch jemanden geben, der es nicht guckt", sagte Tom in ihrem Podcast "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood". Bill witzelte, es sei "super ungünstig", dass die Gottschalks schon eineinhalb Monate vorher von ihrer anderweitigen Verabredung gewusst hätten. Die Kaulitz-Brüder moderieren die zunächst einmalige Neuauflage am 5. Dezember live im ZDF.

Kaulitz-Brüder spotten über Gottschalks Absage für "Wetten, dass..?"
12:05 Uhr

Erzieher vergessen Drei-Jährige in Kita - Polizei ermittelt

In Hennigsdorf nordwestlich von Berlin haben Erzieherinnen ein dreijähriges Mädchen in einer Kita vergessen und Feierabend gemacht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Verletzung der Fürsorgepflicht.

Die Mutter wollte ihre Tochter innerhalb der regulären Öffnungszeit abholen und fand die Kita verschlossen vor. Auf dem Gelände entdeckte sie das Mädchen auf einem Klettergerüst. Ein Bauarbeiter von einer benachbarten Baustelle hatte sich um das Kind gekümmert und mit ihm auf die Mutter gewartet. Nach Einschätzung der Polizei war das Mädchen weniger als eine halbe Stunde allein. Niemand wurde verletzt. Warum die Erzieherinnen das Kind übersehen hatten, ist noch unklar. Auch die Stadt als Träger der Kita prüft den Vorfall.

Erzieher vergessen Drei-Jährige in Kita - Polizei ermittelt
11:27 Uhr

Kreuzfahrtschiff "Odyssee" fährt ohne Passagiere weiter

Das Kreuzfahrtschiff "Odyssey" hat den Hafen von Sihanoukville in Kambodscha ohne Passagiere verlassen. Mehr als 200 Menschen hatten auf dem Schiff eine langfristige Weltreise geplant, mussten Ende Oktober jedoch überraschend von Bord gehen. Der Betreiber Villa Vie Residences hatte den Betrieb wegen stark gestiegener Treibstoffkosten ausgesetzt.

Nach Angaben des Unternehmens waren die monatlichen Treibstoffkosten pro Kabine zuletzt von durchschnittlich rund 1800 auf 6000 bis 8000 US-Dollar gestiegen. Die ursprünglich bis Ende 2027 geplante Reise sollte alle sieben Kontinente umfassen. Die ehemaligen Passagiere müssen nun ihre Weiterreise selbst organisieren. Wie es mit dem Schiff weitergeht, ist unklar.

Kreuzfahrtschiff "Odyssee" fährt ohne Passagiere weiter
11:02 Uhr

Metallspähne verbacken: Netto ruft Waffeln zurück

Der Discounter Netto ApS ruft Frischeiwaffeln der Marke Finton's zurück. In den 250-Gramm-Packungen mit dem Haltbarkeitsdatum 04.11.2026 könnten Metallteile stecken, teilt das Unternehmen mit. Vom Verzehr der Waffeln wird dringend abgeraten.

Kunden, die eines der o.g. Produkte bei Netto mit der Kennzeichnung gekauft haben, können die Ware selbstverständlich im Markt umtauschen oder gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihrer Einkaufsstätte zurückgeben. 

Metallspähne verbacken: Netto ruft Waffeln zurück
10:29 Uhr

17 verpasste Anrufe: Til Schweiger erzählt von Streit mit Harvey Weinstein

Schauspieler Til Schweiger hat nach eigenen Angaben eine Party-Einladung des früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein ausgeschlagen und wurde daraufhin von ihm beschimpft. Im Interview mit der deutschen Ausgabe des Magazins "Playboy" schilderte der 62-Jährige eine Begegnung während der Dreharbeiten zu Quentin Tarantinos Film "Inglourious Basterds" (2009), den Weinstein produziert hatte.

Weinstein habe ihn nachts angerufen und aufgefordert, mit ihm in einem Club feiern zu gehen. Schweiger habe jedoch früh aufstehen müssen und abgesagt. Daraufhin habe Weinstein ihn beleidigt. Am nächsten Morgen habe er 17 verpasste Anrufe und eine Mailbox voller Beschimpfungen vorgefunden. Es sei sein einziger Kontakt mit Weinstein gewesen, sagte Schweiger. Der frühere Medienmogul wurde wegen Sexualverbrechen mehrfach verurteilt und sitzt im Gefängnis.

17 verpasste Anrufe: Til Schweiger erzählt von Streit mit Harvey Weinstein
10:15 Uhr

Mann greift Polizeiwache mit Axt an

Mit einer Axt hat ein Mann in der Nacht auf die Fenster einer Polizeiwache in Hagen eingeschlagen. Der mutmaßliche Täter sei kurz darauf überwältigt worden, bestätigte die Polizei. Verletzt wurde demnach niemand. Das Motiv für den Angriff auf die Wache im Stadtteil Haspe sei noch unklar. 

Zum Zeitpunkt des Angriffs habe sich nach aktuellem Ermittlungsstand noch ein Polizist in dem Gebäude befunden. Dem Angreifer sei es nicht gelungen, in die Wache einzudringen. Einsatzkräfte fanden den Verdächtigen in der Nähe der Wache. Nun laufen die Ermittlungen.

Mann greift Polizeiwache mit Axt an
10:14 Uhr | BREAKING NEWS

Kinderbuchautor Janosch ist tot

Der Schriftsteller und Illustrator Janosch ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 95 Jahren auf Teneriffa, wie sein Tübinger Verleger Bernhard Feil der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Mit liebevoll illustrierten Büchern wie "Oh wie schön ist Panama" begeisterte der Künstler seit den 1970er Jahren Kinder in aller Welt.

Kinderbuchautor Janosch ist tot
09:22 Uhr

Jäger nach Jagd in Rheinland-Pfalz tot auf Hochsitz entdeckt

 In Rheinland-Pfalz ist ein Jäger nach einer Jagd tot in einem Waldgebiet gefunden worden. Der 48-Jährige wurde am Dienstag leblos auf einem Hochsitz im Pfälzerwald bei Trippstadt entdeckt, wie die Polizei am Abend in Kaiserslautern mitteilte. Zeugen alarmierten die Rettungskräfte und leiteten Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Dennoch starb der Mann noch vor Ort.

Laut Polizei wurde bei dem Jäger eine Schussverletzung festgestellt. Im Zuge eines eingeleiteten Todesermittlungsverfahrens wurden die Personalien von Jagdbeteiligten festgestellt und mehrere Schusswaffen beschlagnahmt.

Jäger nach Jagd in Rheinland-Pfalz tot auf Hochsitz entdeckt
08:17 Uhr

Kurioses Urteil: Katze muss nicht zwischen Ex-Partnern pendeln

In Chile hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass eine Katze nach der Trennung ihrer Besitzer nicht monatlich zwischen beiden Ex-Partnern pendeln muss. Das Tier namens Perseo sei als "fühlendes Wesen" zu betrachten, dessen Wohlergehen Vorrang vor den Interessen seiner Besitzer habe, begründeten die fünf Richterinnen und Richter ihren einstimmigen Beschluss.

Damit bestätigte das Gericht ein Urteil des Berufungsgerichts von Valdivia, das der Frau das Recht zur alleinigen Betreuung der Katze zugesprochen hatte. Der Ex-Partner hatte dagegen geklagt und eine abwechselnde Betreuung gefordert. Das Paar hatte sich Perseo im Jahr 2021 gemeinsam angeschafft. Nach der Trennung war es zum Rechtsstreit gekommen.

Kurioses Urteil: Katze muss nicht zwischen Ex-Partnern pendeln
07:31 Uhr

TV-Sender täuscht Komiker monatelang mit fiesem Streich

Ein dänischer Fernsehsender steht nach einem umstrittenen Streich in der Kritik. In einer sechsteiligen Serie täuschte TV2 den Schauspieler und Komiker Rasmus Wallbridge vier Monate lang mit dem Versprechen, seinen Traum vom eigenen Spielfilm zu verwirklichen. Rund 150 Freunde, Kollegen und Prominente spielten mit, teilweise wurde Wallbridge mit versteckter Kamera gefilmt. Erst in der letzten Folge erfuhr er, dass alles nur ein Streich war.

Nach heftiger Kritik hat TV2 die Serie aus dem Internet genommen und sich bei dem Komiker entschuldigt. Der Sender kündigte zudem eine interne Untersuchung an. In Dänemark werden unterdessen Forderungen nach einer unabhängigen Prüfung und personellen Konsequenzen laut. Kulturministerin Zenia Stampe warf dem Sender ein eklatant unethisches Vorgehen vor. Auch Regierungschefin Mette Frederiksen äußerte sich kritisch. Wallbridge selbst erklärte, er sei derzeit nicht in der Lage, sich an der öffentlichen Diskussion zu beteiligen. Den Sender forderte er auf, künftig auf solche Formate zu verzichten.

TV-Sender täuscht Komiker monatelang mit fiesem Streich
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Donald Trumps Republikaner werden bei der US-Parlamentswahl abgestraft. Sie haben nach Hochrechnungen von US-Sendern die Mehrheit über das Abgeordnetenhaus verloren - und die Demokraten haben auch eine echte Chance, sich die Kontrolle über den Senat zurückzuholen. Die Abstimmung ist offensichtlich ein Referendum über die Politik des US-Präsidenten, den die Wähler für steigende Lebenshaltungskosten verantwortlich machen. Der Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus ist eine Niederlage für Trump und wird ihm das Regieren künftig erschweren. Mit der Mehrheit dort können die Demokraten ab Januar weitreichende Untersuchungen gegen den Präsidenten einleiten.

 Das wird heute außerdem wichtig: 

  • Die EU veröffentlicht ihren jährlichen Bericht zur EU-Erweiterung.

  • Präsident Herzog empfängt Parteienvertreter zu Konsultationen über Regierungsbildung in Jerusalem.

  • Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich mit dem Ausschluss des Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt aus der AfD-Fraktion.

  • Ein Ausschuss des EU-Parlaments stimmt über die Lockerung des Verbrenner-Aus ab.

  • Am dritten Prozesstag im Verfahren um den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines wird ein Professor der Bundeswehruniversität Hamburg als Sachverständiger geladen.

  • BVB trifft auf Real Betis Sevilla - Leipzig auf Manchester City.

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de. 

Das wird heute wichtig
06:42 Uhr

Starfriseur John Frieda ist tot

Der britische Starfriseur und Haarpflege-Unternehmer John Frieda ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Sein Tod wurde am Dienstagabend über den Instagram-Account seines Salons bekannt gegeben. Frieda sei friedlich im Kreis seiner Familie gestorben, hieß es in dem Beitrag. Zur Todesursache wurden keine Angaben gemacht.

Frieda machte sich zunächst als Friseur prominenter Kundinnen und Kunden einen Namen, darunter Twiggy und Mick Jagger. 1976 eröffnete er seinen ersten eigenen Salon in London. Gemeinsam mit der US-Managerin Gail Federici entwickelte er später die Haarpflegemarken Frizz-Ease und Sheer Blonde, die ihn international bekannt machten. 2002 verkaufte er die Marke an den japanischen Konzern Kao.

Frieda war von 1976 bis 1992 mit der Sängerin Lulu verheiratet. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Er hinterlässt seine Frau Frances Avery Agnelli, vier Kinder und zwei Enkel.

Starfriseur John Frieda ist tot
06:00 Uhr

Jugendliche werfen 200 Steine auf A7 und treffen Autos

Zwei Jugendliche werfen in Hamburg rund 200 Steine von einer Brücke auf die Autobahn A7. Mehrere Autos werden getroffen, Windschutzscheiben gehen zu Bruch. Die Polizei nimmt die beiden Verdächtigen fest.

Jugendliche werfen 200 Steine auf A7 und treffen Autos