Nach Angaben des Asow-Regiments20 Zivilisten verlassen Stahlwerk in MariupolIn den unterirdischen Tunnelanlagen des Asow-Stahlwerks sollen sich noch Hunderte Menschen aufhalten, darunter Dutzende Kinder. Laut Asow-Regiment konnten 20 Zivilisten den umkämpften Ort verlassen. Sie sollen in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht werden.30.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRückschläge für Kremltruppen im Donbass - Weitere Folteropfer bei Kiew entdeckt Für das russische Militär läuft die Ostoffensive nicht rund. Trotz heftiger Kämpfe schaffen die Kremltruppen kaum Geländegewinne. Laut ukrainischem Generalstab verlieren sie sogar strategisch wichtige Ortschaften wieder. In Butscha entdecken Anwohner weitere Folteropfer. Der 66. Kriegstag im Überblick.30.04.2022
Hilferuf aus MariupolEhefrauen flehen um Evakuierung von SoldatenIm stark beschossenen Stahlwerk in Mariupol sollen sich Tausende ukrainische Kämpfer und Zivilisten befinden. Zwei Ehefrauen von Asow-Soldaten dringen auf eine schnelle Rettungsaktion - auch für die Kämpfer. Denn gelangten sie in russische Gefangenschaft, "werden sie gefoltert und getötet".30.04.2022
Leopard-2-Panzer für Polen?Berlin zögert offenbar bei Waffen-RingtauschWie kommt die Ukraine zu mehr schweren Waffen? Eine Möglichkeit wäre wohl ein Ringtausch, den Polen Deutschland bei Panzern angeboten hat. Doch einem Zeitungsbericht zufolge zögert die Bundesregierung mit ihrer Entscheidung. 30.04.2022
Zögern bei Waffenlieferungen "Eines Kanzlers unwürdig" - Söder attackiert ScholzAls der Bundestag über Waffenlieferungen für die Ukraine debattiert, ist der Kanzler auf Staatsbesuch in Japan. Markus Söder geht Scholz auf dem CSU-Parteitag für sein Zögern im Ukraine-Krieg hart an. Verteidigungsministerin Lambrecht wirft er vor, mit der Lage "völlig überfordert" zu sein. 30.04.2022
Heftige GefechteRussisches Ölterminal laut Gouverneur getroffenRussland und die Ukraine melden detailliert einzelne Kampfhandlungen. Die Ukraine betont, dass die russischen Truppen kaum Erfolge hätten. Britische Geheimdienstexperten vermuten, dass diese sich erst einmal neu formieren müssten. 30.04.2022
Hinterbliebene berichtenDrei Leben, die in Butscha endetenDie Menschen in Butscha begraben ihre Toten. Hunderte Zivilisten wurden dort vermutlich von russischen Truppen getötet. Mychailo Kowalenko, Mychailo Romanjuk und Maksym Kiriejew gehören zu ihnen. 30.04.2022
"Zombie" vor dem OpernhausLwiw hat den Schock überwundenDie groß angelegte Invasion Russlands hat die westukrainische Metropole Lwiw zunächst in einen Schockzustand versetzt. Inzwischen gehört der Krieg zum Alltag. Trotz des auch hier zu spürenden Beschusses herrscht Zuversicht.30.04.2022Von Denis Trubetskoy, Lwiw
Kein Vermittler in UkraineWarum von China nichts kommtAuch zwei Monate nach dem russischen Überfall auf die Ukraine sieht es nicht nach einem baldigen Ende des Krieges aus. Vermittlungsversuche von Macron, Erdogan und Guterres verhallen im Kreml. China hat dagegen großen Einfluss auf Putin. Aber es hat gute Gründe, warum es sich zurückhält.30.04.2022Von Volker Petersen
Die Kriegsnacht im ÜberblickLawrow attackiert die NATO - Russische Nuklearspezialisten im AKW SaporischschjaDie Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew laufen weiter schleppend - Selenskyj droht gar erneut mit einem Abbruch der Gespräche. Russlands Außenminister Lawrow macht auch die NATO dafür verantwortlich. Russische Behörden schicken Nuklearspezialisten in das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja.30.04.2022