Paket für 300 Millionen PfundGroßbritannien sagt weitere Militärhilfen zuDie Briten gehören zu den größten europäischen Lieferanten von Rüstungsgütern in die Ukraine. Premier Johnson will erneut Ausrüstung für mehrere Hundert Millionen Pfund senden. In einer geplanten Videoansprache in Kiew will er zudem Parallelen zum Zweiten Weltkrieg ziehen.03.05.2022
Selenskyj zu Antisemitismus"Russische Führung hat Lehren aus Zweitem Weltkrieg vergessen"Mit seiner wirren Kriegspropaganda, wonach viele Juden wie auch der ukrainische Präsident Selenskyj Antisemiten wären, löst der russische Außenminister Lawrow Empörung aus. Selenskyj wirft dem Kreml nun vor, die Rollen von Tätern und Opfern bei Nazi-Verbrechen vertauschen zu wollen.03.05.2022
Flucht aus Hafenstadt MariupolWeitere Zivilisten können Stahlwerk verlassenNoch immer verstecken sich Zivilisten im Stahlwerk Asowstal, der letzten Bastion ukrainischer Truppen in Mariupol. Nachdem am Wochenende einige von ihnen evakuiert werden, scheitern weitere Rettungsversuche zunächst. Nun kommen erneut Menschen frei.03.05.2022
Einnahme wie bei der Krim 2014Kreml soll Annexion von Donezk und Luhansk planenRussland will die selbsternannten "Volksrepubliken" in der Ukraine nach Einschätzung der USA möglichst rasch annektieren. Um dies zu legitimieren, sollen Volksentscheide abgehalten werden. Das Pentagon geht davon aus, dass der Kreml die Ergebnisse der Abstimmungen manipulieren wird.03.05.2022
Angriff auf HauptquartierPutins Chefplaner in der Ukraine verwundet?Als Chef des russischen Generalstabs plant Waleri Gerassimow den Krieg gegen die Ukraine. Nun soll der Putin-Vertraute bei einem Angriff ukrainischer Streitkräfte nahe der Front verwundet worden sein. In Washington reagiert man auf die Berichte mit Zurückhaltung. 02.05.2022
Reportage aus TschernobylDie Russen hockten im verseuchten BodenMessgeräte scheinen die russischen Truppen, die das stillgelegte Kernkraftwerk Tschernobyl einnahmen, nicht gehabt zu haben. Für die Orientierung malten sie Markierungen auf die Straßen. Im "Roten Wald" könnten sich die Soldaten ihr eigenes Grab gebuddelt haben.02.05.2022Von Nadja Kriewald, Tschernobyl
"Müssen Putins Angriff stoppen"Merz: Habe keine Angst vor AtomkriegUm sich selbst ein Bild von der Lage in der Ukraine zu machen, wird CDU-Chef Merz nach Kiew reisen. Die Lieferung schwerer Waffen verteidigt er vehement, einen Atomkrieg fürchtet er nicht. Entsprechend kritisiert er den Vorschlag von Innenministerin Faeser, die Bevölkerung solle sich Vorräte zulegen.02.05.2022
Milliardär kritisierte PutinTinkow beklagt Zwangsenteignung seiner BankAls einer der wenigen mächtigen Russen übt Oleg Tinkow Kritik am Angriffskrieg in der Ukraine. Der Milliardär ist nun seine Privatbank los. Den Verkauf an einen anderen russischen Milliardär beschreibt er als Geiselnahme und spricht von Zwangsenteignung.02.05.2022
Moskauer Bolschoi-TheaterStücke regimekritischer Regisseure gestrichenNachdem sich Kirill Serebrennikow und Timofei Kuljabin öffentlich gegen Russlands Angriff auf die Ukraine aussprechen, streicht das Moskauer Bolschoi-Theater ihre Inszenierungen aus dem Programm. Eine offizielle Begründung dafür gibt es nicht. Die beiden Regisseure haben das Land bereits verlassen.02.05.2022
Ohne Schutz und GenehmigungAuch Gysi reist auf eigene Faust nach KiewMehrere Spitzen-Politiker haben bereits das Kriegsgebiet in der Ukraine besucht. Nach CDU-Chef Merz kündigt auch Linken-Politiker Gysi eine Reise nach Kiew an. Bundeskriminalamt und Bundestagspräsidium unterstützen die Reise nicht.02.05.2022