Der Kriegstag im ÜberblickDeutschland beginnt Ausbildung ukrainischer Soldaten - Gastransport gedrosseltDie Gefechte zwischen Ukrainern und Russen gehen weiter, die Schlangeninsel ist weiter umkämpft. Pro-russische Kräfte planen die Region Cherson bald ins russische Staatsgebiet einzugliedern. Derweil arbeitet die EU weiter am Verzicht auf russische Energieträger - Deutschland bekommt direkt einen Vorgeschmack. 11.05.2022
Krieg im Süden der Ukraine"Cherson will auf keinen Fall russisch werden"Die Hälfte der Bewohner ist bereits geflohen, die andere Hälfte hofft auf ihre Befreiung, sagt einer, der noch in Cherson ist. Die Russen planen derweil mit einem von ihnen eingesetzten Politiker den Anschluss der Region an Russland - dieses Mal offenbar ohne pseudo-demokratische Inszenierung.11.05.2022Von Hubertus Volmer
Russische Pässe schon verteiltBesatzer in Region Cherson wollen Russland beitretenDer prorussische Vizeverwaltungschef der Region Cherson, Kirill Stremoussow, will den Anschluss an Russland. Das soll bis Ende des Jahres passieren. Auch wenn vor Ort bereits mit Rubel gezahlt wird, äußert sich der Kreml bisher zurückhaltend zur Idee. 11.05.2022
Sumpfgebiet stoppt PanzerWie der "Heldenfluss" Kiew noch immer beschütztUm russische Panzer zu stoppen, öffnet die Ukraine einen Staudamm und flutet weite Teile im Norden von Kiew. Es ist nicht das erste Mal, dass der Irpin-Fluss die Hauptstadt vor einem Angriff rettet. Doch das empfindliche Ökosystem des Sumpfgebiets birgt auch Gefahren.11.05.2022Von Vivian Micks
Michail Schischkin im Interview "Die russische Armee kämpft nur ums Überleben"Heute ist Michail Schischkin ein gefragter russischer Schriftsteller, der in der Schweiz lebt. In den 80ern diente er als Reserveoffizier in der sowjetischen Armee. Seitdem habe sich die militärische Ausbildung in Russland kaum geändert, sagt Schischkin im Interview mit ntv. Die russische Armee bleibe "eine Schule der Sklaven". 11.05.2022
Nachschublinie in GefahrNiederlagen bei Charkiw gefährden Moskaus Donbass-PläneIn der Region Charkiw stoßen ukrainische Einheiten weiter Richtung russische Grenze vor. Für Moskau könnten die Gebietsverluste zu einem ernsten Problem werden. Denn in der Region liegt eine wichtige Nachschublinie, die der Kreml für seine Donbass-Offensive nutzt. 11.05.2022Von Janis Peitsch
Präsident plant ReferendumSüdossetien erwägt Anschluss an Russland2014 annektiert Russland nach einem nicht anerkannten Referendum die Krim. Ähnlich könnte der Anschluss Südossetiens ablaufen. Dort erwägt der neu gewählte Präsident Gaglojew eine Volksabstimmung, sollte es ein entsprechendes Signal vom Kreml geben.11.05.2022
Ist der Panzer am Ende?Panzerbüchse von 1941 zerstört modernen T-90MEs ist schon überraschend, wenn die Ukraine vermeldet, dass ein moderner russischer Kampfpanzer aus dem Jahr 1992 mit einer Waffe vernichtet wurde, deren Ursprung auf das Jahr 1941 zurückgeht. Aber auch die Vernichtung durch Drohnen lässt die Frage aufkommen: Hat der Panzer per se für die moderne Kriegsführung seinen Wert verloren?11.05.2022Von Holger Preiss
Dutzende Abwürfe in UkraineStreubomben bleiben jahrelang gefährlichRusslands Krieg in der Ukraine ist ein besonders barbarischer. Der Kreml setzt bei seinem Feldzug auch Streumunition ein. Eine hinterhältige Kriegsstrategie, die besonders viele Zivilisten schwer verwunden oder töten kann - auch in vielen Jahren noch.11.05.2022Von Kevin Schulte
Kein Rückzug geplantFresenius bleibt in RusslandDer Gesundheitskonzern Fresenius will trotz des Angriffs auf die Ukraine an seinem Russland-Geschäft festhalten. Man könne schließlich keine Leben gegeneinander aufrechnen, sagt der Vorstandsvorsitzende Sturm. Das gelte auch für den Fall, dass ein Dialysepatient Putin-Unterstützer sei.11.05.2022