Deutschland im FokusVerfassungsschutz sieht Spionage wie im Kalten KriegDer Präsident des Verfassungsschutzes beobachtet einen Systemwettbewerb: zwischen Demokratien auf der einen Seite und autoritären Staaten auf der anderen. Das Niveau der Spionage in Deutschland sei hoch - und könne noch steigen, warnt der Geheimdienstchef.19.05.2022
Die letzten Kämpfer von AsowstalMoskau berichtet von 770 weiteren GefangenenNoch gibt es aus Kiew keine Bestätigung. Doch Angaben aus Moskau zufolge sollen sich Hunderte weitere Kämpfer aus dem Stahlwerk Asowstal in russische Hand begeben haben. Damit stehen die Russen kurz davor, ganz Mariupol zu beherrschen.19.05.2022
Irak statt UkraineGeorge W. Bush leistet sich peinlichen VersprecherIn einer Rede kritisiert der frühere US-Präsident Bush die russische Politik unter Wladimir Putin. Als er dann von der "Entscheidung eines einzelnen Mannes" für den Krieg in der Ukraine sprechen will, verhaspelt sich der 75-Jährige - und nennt die Invasion im Irak, für die er selbst verantwortlich ist.19.05.2022
Mariupol als Ferienort?US-Institut sieht russischen "Pyrrhussieg"Die russischen Truppen haben Mariupol fast dem Erdboden gleichgemacht. Nun wollen die Besatzer offenbar noch die Reste des Stahlwerks abreißen und die Stadt in einen Ferienort verwandeln. Forscher sind sich sicher: Russland hat sich bei der Einnahme der Stadt um wichtige wirtschaftliche Vorteile gebracht.19.05.2022
"Quasi keine Waffen geliefert"Merz unterstellt Scholz doppeltes SpielDer Kanzler verteidigt die Lieferung schwerer Waffen im Bundestag. Unionsfraktionschef Merz hält ihm dagegen vor, in den vergangenen Wochen sei "so gut wie nichts an Waffen geliefert worden". Dabei hatte Scholz dem "lieben Herrn Merz" zuvor noch gedankt.19.05.2022
Süden soll befreit werdenSelenskyj bereitet Ukraine auf Monate des Krieges vorDie ukrainische Regierung will die russischen Besatzer aus Städten wie Cherson und Mariupol vertreiben. "So schnell wie möglich", sagt Präsident Selenskyj. Weil "die Lage auf dem Schlachtfeld" entscheidend sei, stimmt er die Bevölkerung auf einen monatelangen Krieg ein - und will das Kriegsrecht verlängern lassen.19.05.2022
Misshandlungen in MariupolRussland sorgt sich offenbar um seinen RufIm besetzten Mariupol gehen die russischen Besatzer offenbar so vor, wie es ihnen aus vielen anderen Orten vorgeworfen wird: US-Angaben zufolge plündern sie Häuser und misshandeln Bewohner. Auch russische Beamte sollen beunruhigt sein - und vor allem eine konkrete Sorge haben.19.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj erwartet länger andauernden Krieg - UN besorgt wegen GetreidemangelWährend die Vereinten Nationen Russland zur Freigabe blockierter Getreidevorräte aus der Ukraine auffordern, bereitet der ukrainische Präsident Selenskyj die Bevölkerung auf einen weiter andauernden Krieg vor. Er plädiert für die Verlängerung des Kriegsrechts.19.05.2022
Blockade von GetreideausfuhrBaerbock: Russland nutzt Hunger als KriegswaffeDer Klimawandel macht die Produktion von Nahrungsmitteln vielerorts schwieriger. Erst verschärft die Pandemie diese Krise, jetzt droht die Situation durch den Krieg in der Ukraine zu eskalieren. Außenministerin Baerbock und UN-Chef Guterres richten in New York deutliche Worte an Russland.19.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickKadyrow spricht von "Fehlern" zu Kriegsbeginn - Türkei torpediert NATO-Beitritt Finnlands und SchwedensRussische Vertreter gestehen offen Probleme zu Beginn der Invasion ein, die bestehen laut Briten aber nach wie vor. Im fast eroberten Mariupol könnte bald Tschetschenenführer Kadyrow der Herr sein. Finnland und Schweden streben derweil in die NATO, die Türkei torpediert den Antrag jedoch. 18.05.2022