Politologin im Interview"Putin kann den Russen alles Mögliche verkaufen"In Deutschland steht Bundeskanzler Scholz in der Kritik, der Ukraine zu zögerlich zu helfen. Währenddessen verspricht Selenskyj, die Krim zurückzuerobern. Die britische Politologin Snetkov vom Londoner University College zeigt Verständnis für beide.14.06.2022
"Schwarze Liste" immer längerRussland verbietet britischen Journalisten EinreiseEin weiterer Schritt Russlands gegen die Pressefreiheit im Land: Das Außenministerium belegt viele britische Journalisten und Medienvertreter mit einem Einreiseverbot, teils mit absurden Begründungen. Auch Vertreter des britischen Verteidigungsministeriums landen auf der "schwarzen Liste".14.06.2022
Imperialismus im 21. Jahrhundert"Man sollte ernst nehmen, was Putin über Peter den Großen sagt"Putin sehe sich "auf einer historischen Mission, die Ukraine wieder russisch zu machen", sagt die Osteuropa-Historikerin Franziska Davies im Interview mit ntv.de. Ihm gehe es nicht um "Sicherheitsinteressen", sondern um neo-imperiale Ansprüche.14.06.2022
"Wollen alles zurückerobern"Selenskyj pokert hoch, weil er es mussIm Ukraine-Krieg rückt die russische Armee langsam aber sicher vor. Von einer Gegenoffensive ist wenig zu spüren. Insofern irritiert es, dass Präsident Selenskyj ausgerechnet jetzt verspricht, das gesamte Territorium zurückzuerobern. Meint er das ernst?14.06.2022Von Volker Petersen
Überraschende Wende, neuer JobPutins "Postergirl" bekommt Maulkorb verpasstEinen Tag nachdem Putin seine Lieblingsjuristin feuert, findet Russlands Machthaber bereits einen neuen Job für Natalja Poklonskaja. Das wegen ihrer Kritik am Ukraine-Krieg gerügte "Postergirl" berät jetzt den Generalstaatsanwalt. Gleichzeitig wird sie wohl unter Aufsicht gestellt.14.06.2022Von David Bedürftig
"Sie bomben und bomben"Lyssytschansk steht unter DauerbeschussNicht nur in Sjewjerodonezk, auch im Nachbarort Lyssytschansk schlagen Granaten ein. Die Einwohner, die geblieben sind, trauern um ihre Lieben, sehnen ein Ende des dauernden Beschusses herbei. Viele Menschen in der ostukrainischen Region machen Kiew für die Lage verantwortlich.14.06.2022
Ukraine hadert mit Scholz"Hätten wir nur Deutschland, wir würden Blut spucken"In dieser Woche könnte Bundeskanzler Scholz in die Ukraine reisen. Er wird dort zweifellos freundlich begrüßt werden. Doch die ukrainische Öffentlichkeit fragt sich zunehmend, warum Deutschland sie so zögerlich mit den dringend benötigten Waffen versorgt.14.06.2022Von Maryna Bratchyk
Pläne für Unterwasser-PipelineVon der Leyen will mehr Gas aus IsraelEine Billion Kubikmeter an Gasreserven befinden sich vor der Küste Israels, das Land selbst braucht nur einen Bruchteil. Auf ihrer Reise nach Jerusalem wirbt Kommissionspräsidentin von der Leyen dafür, der EU mehr Energie zu liefern. Die Frage nach dem Transport ist aber noch offen.14.06.2022
Aus Strafkolonie abtransportiertWohin hat Putin Kreml-Gegner Nawalny verschleppt?Unterstützer Alexej Nawalnys berichten, dass der Kreml-Gegner aus seinem Gefängnis zu einem unbekannten Ort ohne Unterweisung seiner Anwälte abtransportiert wird. Seine Sprecherin fürchtet ein härteres Straflager - und dass Nawalny nun allein in einem System ist, "das bereits versucht hat, ihn zu töten".14.06.2022
Parallelen zu MariupolRussland kündigt Fluchtkorridor für Zivilisten anDie Lage erinnert an das Asow-Stahlwerk in Mariupol: Hunderte Menschen verschanzen sich im umkämpften Sjewjerodonezk in der Azot-Chemiefabrik. Sie sitzen dort fest, die Versorgung ist abgeschnitten. Russland kündigt für morgen einen Fluchtkorridor für Zivilisten an. Die Kämpfer sollen kapitulieren.14.06.2022