Seit Monaten in russischer HaftBiden will Basketballerin Griner nach Hause holenSeit Monaten sitzt US-Basketballerin Griner in Russland in Haft. Für den Besitz von Cannabis-Öl drohen ihr dort bis zu zehn Jahre Gefängnis. Aus Verzweiflung bittet sie US-Präsident Biden in einem Brief persönlich um Hilfe - mit Erfolg.06.07.2022
Erinnerung an alte Sowjet-ZeitenMoskau ruft patriotischen Jugendverband ins Leben100 Jahre nach Gründung der Lenin-Pioniere beschließt Russland die Schaffung einer neuen Jugendbewegung. Sie soll Kindern ab sechs Jahren "Liebe und Respekt für das Vaterland beibringen". An der Spitze der staatlich finanzierten Organisation soll Kremlchef Putin stehen. 06.07.2022
Verhaftet und zwangsrekrutiertEishockey-Star klagt gegen Wehrdienst in ArktisStatt in den USA einen Vertrag in der besten Eishockey-Liga der Welt zu unterschreiben, sitzt Iwan Fedotow in der Arktis fest. Das russische Militär hat den Torhüter zwangsrekrutiert. Sein Anwalt kündigt nun an, Einspruch einzulegen und hofft auf eine schnelle Entscheidung.06.07.2022
Kollaboration mit RusslandKiew erklärt Abgeordneten zum VerräterOlexij Kowaljow zieht 2019 für die Partei von Präsident Selenskyj ins ukrainische Parlament ein. Doch mit der russischen Invasion stellt sich der Politiker offen an Moskaus Seite. Dafür erhält er von Russland einen Posten in den besetzten Gebieten. Nun ermitteln Kiews Behörden gegen Kowaljow wegen Hochverrats.06.07.2022
Krise lässt Nachfrage einbrechenAnalysten sagen dramatischen Absturz des Ölpreises vorausDie Weltwirtschaft ächzt seit Monaten unter hohen Energiepreisen. Die Analysten der Citigroup rechnen damit, dass sich dieses Problem bald von selbst lösen könnte - im Rahmen einer weltweiten Rezession. Einig sind sich die Experten allerdings nicht.06.07.2022
HIMARS im Dienste der UkraineMoskau gibt an, US-Raketenwerfer zerstört zu habenUm der russischen Artillerie etwas entgegenzusetzen, erhält die Ukraine aus den USA Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS. Nun meldet Russland die Zerstörung zweier solcher Waffensysteme. Stichhaltige Beweise dafür legt Moskau allerdings nicht vor.06.07.2022
Auch Wagenknecht mischt mitKritik an Russland-Sanktionen: Ernst wühlt die Linke aufMit seinen Aussagen zu Russland-Sanktionen sorgt der Linke-Politiker Klaus Ernst für Widerspruch in den eigenen Reihen. Nicht nur sein Fraktionschef schaltet sich ein, auch die Parteispitze hält nichts von einer Rücknahme der Strafmaßnahmen. Zustimmung erhält Ernst derweil von Sahra Wagenknecht.06.07.2022
Wegen Ermittlungen zu KriegMedwedew erinnert an russische AtomwaffenDer Internationale Gerichtshof verfolgt russische Kriegsverbrechen. Russlands Ex-Präsidenten Medwedew veranlasst das dazu, das Atomwaffenarsenal seines Landes zur Sprache zu bringen. Eine Bestrafung Russlands sei "absurd", denn das könne "eine Bedrohung für die Existenz der Menschheit" schaffen.06.07.2022
"Wie durch Nazi-Deutschland"Gouverneur beklagt schwere Kämpfe und PlünderungenIm Donbass toben erbitterte Kämpfe. "Sie beschießen alles, was ihnen im Weg ist", sagt der Gouverneur von Luhansk über die russischen Truppen. "Alles wird zerstört", so Hajdaj. "Sie machen Jagd auf Bewohner, die für die Ukraine eintreten. Sie machen Geschäfte mit Kollaborateuren."06.07.2022
Auch Gespräche zu Nord Stream 2Linke will Russland-Sanktionen aufhebenDer Linken-Wirtschaftsexperte Ernst hält die energiepolitischen Sanktionen für wirkungslos. Russland setze seinen Krieg unvermindert fort. Er fordert deshalb eine Aufhebung einzelner Strafmaßnahmen. Auch über eine Inbetriebnahme von Nord Stream 2 müsse gegebenenfalls geredet werden.06.07.2022