Bürgerberichte aus Krywyj Rih"Wir haben mit dem Staudamm-Angriff gerechnet"Der russische Beschuss eines Staudamms im Süden der Ukraine beeinträchtigt die Infrastruktur der Großstadt Krywyj Rih. Für die Einwohner kommt der Angriff offenbar nicht überraschend. Ein 23-Jähriger erklärt, warum es keine Toten gab.15.09.2022Von Maryna Bratchyk und Marc Dimpfel
Russland muss sich zurückziehenScholz: Leider keine Einsicht bei Putin90 Minuten telefoniert Kanzler Scholz mit dem russischen Präsidenten. Das Ergebnis ist ernüchternd. Die Invasion in der Ukraine sieht Putin weiterhin nicht als Fehler. Laut Scholz sei ein russischer Rückzug die Voraussetzung für Frieden zwischen beiden Ländern.14.09.2022
Rund 100 Opfer auf beiden SeitenWaffenruhe zwischen Armenien und Aserbaidschan hält nichtArmenien und Aserbaidschan werfen sich gegenseitig vor, die vereinbarte Waffenruhe gebrochen zu haben. Nachdem Russland diese vermittelt hat, fallen wieder Schüsse. Angaben über weitere Opfer gibt es nicht. Zuvor sterben rund 100 Soldaten auf beiden Seiten.14.09.2022
Ehemalige Sowjet-RepublikenSchusswechsel an Grenze Tadschikistans und KirgisistansKurz nachdem der Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien erneut entflammt, kommt es auch an der Grenze zwischen Tadschikistan und Kirgisistan zu einem Schusswechsel. Allen Staaten gemein ist, dass sie ehemalige Sowjetrepubliken sind. Russlands Schwäche im Ukraine-Krieg könnte eine Rolle spielen. 14.09.2022
Flakpanzer, Waffen, EquipmentWas Deutschland der Ukraine liefertDie Ukraine drängt auf die Lieferung von Kampfpanzern und wirft der Bundesregierung Ignoranz vor. Die deutschen Militärhilfen sind aber durchaus umfangreich und spielen inzwischen wohl auch auf dem Schlachtfeld eine wichtige Rolle. 13.09.2022Von Marc Dimpfel
Wie wird Putin reagieren?US-Vertreter: "Russen sind in Schwierigkeiten"Im Krieg gegen Russland geht die Ukraine in die Offensive. Unklar ist jedoch, ob ihre jüngsten Erfolge die Wende des Krieges bedeuten. US-Vertreter äußern sich laut einem Zeitungsbericht zurückhaltend: Viel hänge jetzt von der Reaktion des russischen Präsidenten ab.13.09.2022
Russland vermittelt Waffenruhe49 armenische Soldaten sterben bei Angriffen AserbaidschansDer wieder ausgebrochene Grenzkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan fordert erste Opfer. Nach Angaben des armenischen Regierungschefs, Paschinjan, sterben mindestens 49 eigene Soldaten bei Angriffen aus Aserbaidschan. Russland vermittelt nach eigenen Angaben eine Waffenruhe.13.09.2022
"Truppen bleiben in Bewegung"Selenskyj: Mehr als 6000 Quadratkilometer befreitBei ihrem raschen Vormarsch im Nordosten des Landes erobert die ukrainische Armee mehr als 6000 Quadratkilometer Land zurück, sagt Präsident Selenskyj. Und auch jetzt würden die Truppen "weiter voranschreiten". Die USA sehen ihrerseits große Fortschritte.13.09.2022
Offensive in der SüdukraineKiew: Einzelne Kreml-Einheiten verhandeln über KapitulationNicht nur an der Ostfront, auch im Süden der Ukraine geraten die Russen offenbar in Schwierigkeiten. Kiew zufolge sind einzelne Einheiten des Kremls bereit, zu kapitulieren. Für Soldaten, die sich ergeben möchten, startet die Ukraine nach eigenen Angaben sogar eine Service-Hotline.12.09.2022Von Uladzimir Zhyhachou
"Bis Ziele erreicht sind"Kreml hält an Fortsetzung des Krieges festDie Führung von Moskau gibt sich trotz der jüngsten militärischen Rückschläge unbeirrt: Die "Spezial-Operation" in der Ukraine werde fortgesetzt, bis die Ziele Moskaus erreicht seien, sagt Kremlsprecher Peskow. Der Frage nach einer Reaktion Putins auf die Verlustmeldungen weicht er aus.12.09.2022