Nach Ben Gvirs Tempelberg-BesuchRaketenstart aus Gaza scheitertIsraels neuer Sicherheitsminister kommt mit Polizeibegleitung auf den Tempelberg und provoziert damit militante Palästinenser. Die sprechen von einem kommenden "Religionskrieg". Beim ersten Raketenabschuss aus dem Gazastreifen gibt es aber einen Fehlstart. 04.01.2023
Hamas droht mit EskalationIsraels Polizeiminister besucht trotz Warnungen TempelbergIsraels rechtsextremer Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, hat ungeachtet zahlreicher Warnungen der Palästinenserorganisation Hamas den Tempelberg in Jerusalem besucht. Ex-Ministerpräsident Jair Lapid spricht von gezielter Provokation, "die Menschenleben kosten wird".03.01.2023
Telefonat mit SelenskyjNetanjahu stellt Kiew Gespräch über Militärhilfen in AussichtIsrael hat in der UN-Vollversammlung nicht viele Verbündete. Auch die Ukraine gehört bei Abstimmungen in Palästinenserfragen zum Lager der Gegner. Der neue israelische Premierminister Netanjahu will das ändern. Von Kiew geforderte Luftabwehrsysteme könnten dabei eine Rolle spielen.01.01.2023
Neue Forschung in IsraelGentechnik soll "Kükenschreddern" verhindernUm das millionenfache Töten männlicher Küken zu stoppen, verfolgen israelische Forscher einen neuen Ansatz: Mithilfe von Gentechnik wollen sie dafür sorgen, dass nur weibliche Küken entstehen. Tierschützer bezweifeln die Nachhaltigkeit der Idee. Zudem ist die Methode in Europa stark umstritten.30.12.2022
Regierung der extremen KräfteWas die radikale Koalition von Netanjahu plantSchon zum sechsten Mal führt Benjamin Netanjahu eine israelische Regierung an. Für seine Rückkehr an die Macht zahlt er einen hohen Preis. In seinem Kabinett finden sich rechtsextreme und vorbestrafe Kräfte wieder. Sie erhalten weitreichende Befugnisse.29.12.2022
Neue Regierung stehtNetanjahu ist wieder Premier IsraelsZum sechsten Mal führt Netanjahu eine israelische Regierung an. Knapp passiert sein Kabinett das Parlament. Es ist die am weitesten rechts stehende Regierung , die Israel je hatte. Einige Minister sind vorbestraft oder wurden verurteilt, gegen Netanjahu wird ermittelt. Kritiker sehen schwere Zeiten auf das Land zukommen.29.12.2022
26-Jähriger ist IS-AnhängerAraber nach Anschlägen in Jerusalem in HaftNach dem Doppelanschlag in Jerusalem mit zwei Todesopfern im November nehmen die Sicherheitsbehörden einen Verdächtigen fest. Der Inlandsgeheimdienst Schin Beth teilt mit, der 26-jährige Araber sei Anhänger des Islamischen Staates. 27.12.2022
"Liebe meinen Sohn, aber ..."Netanjahu distanziert sich von Hochverrat-VorwurfDer Sohn des designierten israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu fordert juristische Konsequenzen für die Beamten, die für den Korruptionsprozess seines Vaters verantwortlich sind. Er wirft ihnen Hochverrat vor, was die Todesstrafe zur Folge hätte. Sein Vater widerspricht.26.12.2022
Anspielung auf Todesstrafe?Netanjahus Sohn fordert Prozess wegen HochverratGegen den designierten israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu läuft schon seit 2020 ein Korruptionsprozess. Sein Sohn echauffiert sich darüber, dass die für den Prozess verantwortlichen Beamten selbst vor Gericht gestellt werden müssten. Indirekt scheint er sogar die Todesstrafe für sie zu fordern. 25.12.2022
Christmette in RomPapst verurteilt Kriege und kritisiert KonsumkulturMit der Christmette haben in Rom die Weihnachtsfeierlichkeiten begonnen. Ohne den Krieg in der Ukraine direkt anzusprechen, geißelte Papst Franziskus die militärischen Konflikte auf der Welt. Zudem verliere die Menschheit, "die unersättlich nach Geld, Macht und Vergnügen strebt", die Armen und Schwachen aus dem Blick.25.12.2022