Rüstungsexporte in Nahen OstenKanzlerin gegen "moralische Überheblichkeit"In ihrer Regierungserklärung betont Kanzlerin Merkel, wie wichtig Verlässlichkeit zwischen den europäischen Partnern ist. Dies müsse auch im Hinblick auf das koalitionsinterne Streitthema Rüstungsexporte gelten. Bei den geplanten Verteidigungsausgaben positioniert sie sich gegen Finanzminister Scholz.21.03.2019
Verluste in MilliardenhöheSo viel kostet Deutschland der BrexitAuf Deutschland warten hohe Einkommensverluste. Zumindest dann, wenn es zu einem No-Deal-Brexit kommen sollte. So lautet nun eine Berechnung der Bertelsmann Stiftung. Manche Regionen wären besonders stark betroffen.21.03.2019
Verzögerung beim BrexitMay gibt Abgeordneten die Schuld1000 Tage haben nicht ausgereicht, um einen geordneten Austritt Großbritanniens aus der EU zu organisieren. Das liegt laut Premierministerin May nicht an ihr selbst, sondern an den "unfähigen" Parlamentariern. 21.03.2019
Nur Berlin gibt sich geduldigMay muss wieder in Brüssel vorsprechenKommt jetzt die Panik? Grund genug gibt es. In neun Tagen soll Großbritannien die EU verlassen, und nichts ist klar. Beim EU-Gipfel am Donnerstag kreuzt wieder einmal die zusehends zermürbte Premierministerin auf und setzt auf das Prinzip Hoffnung. Immerhin will Berlin bis zuletzt verhandeln.20.03.2019Von Gudula Hörr
"30. Juni hat was für sich" Tusk: Kurze Brexit-Verschiebung möglich EU-Ratschef Donald Tusk nennt eine Übereinkunft in der Brexit-Frage in buchstäblich letzter Minute "illusionär", versucht es dann aber trotzdem: Eine "kurze Verschiebung" des Brexits sei machbar. Wenn das britische Parlament den Austrittsvertrag annimmt. 20.03.2019
Tories drohen mit AustrittenBrexit-Ultras planen die Zeit nach MayNoch ist Premierministerin May im Amt, doch ihre Autorität liegt in Scherben. Bei den Tories gibt es längst Planspiele, sie durch Brexit-Hardliner zu ersetzen. In der Partei könnte das zu viel Ärger führen.20.03.2019Von Gudula Hörr
EU-Kommission warntBrexit-Aufschub bis Juni birgt hohe RisikenPremierministerin May will das Brexit-Datum um drei Monate bis Ende Juni verschieben. An der Europawahl im Mai sollen die Briten aber nicht mehr teilnehmen. Das sei rechtlich zu riskant, findet die EU-Kommission und warnt vor den Folgen.20.03.2019
EU-Kommission bleibt skeptischMay beantragt Brexit-Aufschub bis 30. JuniEigentlich will Großbritannien am 29. März aus der EU austreten - nach jetzigem Stand ohne Abkommen. Premierministerin May hofft jedoch auf eine Lösung. Darum beantragt sie einen kurzfristigen Aufschub auf Ende Juni. Doch ein Papier der EU-Kommission macht ihr wenig Hoffnung.20.03.2019
Änderungen bei Zusatzvertrag?EU-Chefunterhändler robbt auf die Briten zuDer oberste Brexit-Unterhändler der EU bietet London "ehrgeizige" Änderungen in dem Zusatzvertrag an, der die zukünftigen Beziehungen skizziert. Zugleich verlangt Michel Barnier aber "etwas Neues aus London". Sonst könnten die 27 übrigen EU-Mitglieder einem Brexit-Aufschub nicht zustimmen. 19.03.2019
Brexit-Chaos in LondonMay sucht noch nach einem AuswegDer Countdown läuft: Bis zum Brexit-Stichtag am 29. März bleiben noch genau zehn Tage. Doch seit dem Bercow-Einspruch im Unterhaus blickt alle Welt ratlos nach London. Lässt sich das "No-Deal"-Szenario vermeiden? Premier May prüft angeblich noch ihre Optionen.19.03.2019