Berlin & BrandenburgEralp gewinnt Direktmandat mit großem Vorsprung

Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp hat sich in Friedrichshain-Kreuzberg zur Wahl gestellt. Beim vergangenen Mal war sie dort noch chancenlos.
Berlin (dpa/bb) - Berlins Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp ist bei der Abgeordnetenhauswahl im Kampf um ein Direktmandat erfolgreich gewesen. Die 45-Jährige erreichte 50,4 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg 1, wie aus der Ergebnispräsentation der Landeswahlleitung hervorgeht. Sie lag damit weit vor Grünen-Kandidatin Kübra Beydas mit 17,2 Prozent.
Bei der Abgeordnetenhauswahl 2023 erreichte Eralp 27,1 Prozent bei den Erststimmen und landete damit noch deutlich hinter der damaligen Grünen-Kandidatin Katrin Schmidberger mit 40,3 Prozent. Die Linke-Politikerin ist seit 2021 Mitglied im Landesparlament und stellvertretende Fraktionsvorsitzende ihrer Partei. Nach dem auch berlinweit guten Abschneiden der Linken will sie nun Regierende Bürgermeisterin werden.