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Baden-WürttembergKSC-Coach Senft: "Laufen hier nicht naiv durch die Türen"

30.10.2026, 13:01 Uhr
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Der Druck auf den Karlsruher SC wächst: "Friede, Freude, Eierkuchen" gibt es gerade nicht, sagt Trainer Senft. Vor dem Duell mit dem 1. FC Heidenheim fällt auch noch der Abwehrchef aus.

Karlsruhe (dpa/lsw) - Obwohl der Karlsruher SC als Tabellenvorletzter der 2. Fußball-Bundesliga in den 10. Spieltag geht, will Trainer Maximilian Senft von einem möglichen Abstiegskampf noch nichts wissen. "25 Spiele haben wir noch vor der Nase. Das ist noch wirklich ein ganz, ganz großer Teil", sagte der 37-Jährige vor dem Baden-Württemberg-Duell mit dem 1. FC Heidenheim am Samstag (20.30 Uhr/Sky) im Wildpark. "Dementsprechend hat dieser Gedanke ans Ende der Saison bei mir überhaupt keine Relevanz aktuell."

Gleichwohl ist dem Karlsruher Coach die angespannte Lage rund um den ambitionierten Club bewusst. "Wir laufen hier nicht naiv durch die Türen und sagen Friede, Freude, Eierkuchen, wir singen und tanzen jeden Tag und umarmen uns. Also es wird schon alles gut, wenn wir einfach nur daran glauben, sondern wir arbeiten hart daran", sagte Senft. "Wir fokussieren uns auf das, was wir kontrollieren können."

KSC-Abwehrchef Franke fällt aus

Fehlen wird den Badenern gegen die Schwaben ihr Abwehrchef Marcel Franke. Der 33 Jahre alte Innenverteidiger fällt krankheitsbedingt aus, teilte Senft mit. Franke drohe auch, die darauffolgende Partie beim VfL Bochum am 8. November zu verpassen.

Ob es die zuletzt fehlenden Abwehrspieler Sebastian Jung und Heliton in den Kader schaffen, entscheidet sich laut Senft erst nach dem Abschlusstraining. Beide hätten Teile der Einheiten mitgemacht.

Die Karlsruher stehen nach dem jüngsten 0:2 im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach sowie dem 1:6 in der Liga beim 1. FC Magdeburg gehörig unter Druck.

Quelle: dpa

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