Baden-WürttembergBombendrohungen gegen Schulen – Gebäude evakuiert

Zwei Bombendrohungen sorgen für Chaos: Schüler müssen gleich zweimal evakuiert werden. Wie die Polizei und Schulleitung reagieren.
Engen (dpa/lsw) - An einem Schulverbund in Engen (Kreis Konstanz) hat die Polizei zweimal nach einer möglichen Bombe gesucht. Beide Male wurde nichts gefunden. Die Schule wurde nach den Durchsuchungen wieder freigegeben, der Schulbetrieb für den Tag fiel aber flach. Die Ermittlungen laufen.
Die Polizei sei am Morgen von der Schule nach einem ersten Anruf alarmiert worden, sagte eine Polizeisprecherin. Es bestand zunächst eine unklare Bedrohungslage. Nach einer ersten Durchsuchung durch die Polizei wurden die Schulen wieder freigegeben. Danach gab es aber eine weitere Bombendrohung. Wieder musste die Polizei anrücken, wieder wurde das Gebäude dann freigegeben.
Ein Schulleiter des Schulverbundes, Daniel Jedlicka, sagte, er und seine zwei Kollegen hätten in einem Schreiben an die Eltern mitgeteilt, dass gegen 8.00 Uhr auf dem Anrufbeantworter der Hewenschule eine unklare Bedrohungssituation wahrgenommen worden sei. "Dies hat uns veranlasst, das Gebäude der Hewenschule und den Rundbau des Anne-Frank-Schulverbundes mit allen Schülerinnen und Schülern direkt zu evakuieren", teilten die Schulleiter in dem Schreiben mit, das dem "Südkurier" vorliegt.
"Es besteht keine Bedrohungslage mehr", sagte Jedlicka auf Anfrage. Ihm zufolge wurde der Schulbetrieb eingestellt. "Es ist Einschulungswoche, und es findet daher kein regulärer Nachmittagsunterricht statt." Der Schulbetrieb am Freitag laufe normal weiter nach dem Vorfall.