US-Midterms 2026 im Liveticker+++ 13:11 Jäger: ICE fällt Trump gleich "doppelt auf die Füße" +++
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+++ 13:11 Jäger: ICE fällt Trump gleich "doppelt auf die Füße" +++
Donald Trumps Beliebtheitswerte stehen zu den US-Midterms im Keller. Politologe Thomas Jäger erklärt, inwiefern ein starkes Votum für die Demokraten eine Quittung für die Politik des US-Präsidenten wäre - und warnt vor fehlerhaften Prognosen.
+++ 12:56 Fast 60 Millionen US-Bürger haben schon gewählt +++
Bereits vor dem Wahltag haben in den USA viele Bürger ihre Stimme abgegeben. Bis kurz vor der Eröffnung der ersten Wahllokale in Vermont zählte das Election Lab der University of Florida knapp 58,7 Millionen vorgezogene Stimmabgaben. Dabei nutzten die Amerikaner die Briefwahl oder wählten vorzeitig.
+++ 12:30 "Hasst Juden": Trump wütet gegen Senatskandidaten +++
Präsident Trump hat am Morgen den demokratischen Senatskandidaten in Michigan, Abdul El-Sayed, scharf angegriffen. "Abdul El-Sayed hasst Juden und hasst Schwarze. Mach dir keine Sorgen, er hasst auch Weiße", schreibt er auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. "Nur Dummköpfe" würden für El-Sayed stimmen, so Trump. Er würde "euch zu 100 % fertigmachen!" Der US-Präsident ruft in seinem Post zudem dazu auf, den Republikaner Mike Rogers in Michigan zu wählen.
+++ 12:12 Erste Wahllokale in den USA öffnen +++
In den USA haben die wichtigen Parlamentswahlen begonnen - Millionen Amerikaner beurteilen bei der Abstimmung zumindest indirekt die Politik von US-Präsident Donald Trump. In vielen Bundesstaaten an der Ostküste wie New York und New Hampshire öffnen die Wahllokale um 6 Uhr (12 Uhr MEZ). Im nordöstlichen Bundesstaat Vermont sollten planmäßig bereits eine Stunde früher vereinzelt Wahllokale geöffnet haben.
+++ 11:50 RTL und ntv berichten live aus den USA +++
RTL berichtet am heutigen Dienstag und Mittwoch jeweils um 18.45 Uhr in "RTL Aktuell" teilweise live aus Washington. Der Nachrichtensender ntv setzt an beiden Tagen einen Schwerpunkt auf die US-Wahl und informiert am Mittwochmorgen fortlaufend über Ergebnisse und Entwicklungen.
+++ 11:30 Bei den Midterms droht lange Hängepartie +++
Besonders viel Zeit könnte in diesem Jahr vergehen, bis die künftige Senatsmehrheit feststeht. Das liegt daran, dass für den künftigen Senat wie bisher sehr knappe Mehrheitsverhältnisse erwartet werden. Außerdem haben mehrere wichtige Rennen laut Umfragen keinen klaren Favoriten - etwa in den Bundesstaaten Texas, Michigan, South Carolina oder Ohio. Eine Sonderrolle spielt diesmal Alaska: Trump will das Ergebnis dort anfechten. Grund ist ein kurioser Streit um zwei gleichnamige Senatskandidaten namens Dan Sullivan. Die "New York Times" hatte berichtet, die Demokraten hätten gezielt einen Namensvetter des republikanischen Senators Dan Sullivan rekrutiert, der sich um seine Wiederwahl bewirbt. Mit dem doppelten Dan Sullivan auf dem Wahlzettel wollten sie dem "echten" Sullivan Stimmen abluchsen - und der demokratischen Bewerberin Mary Peltola zum Sieg verhelfen. Die Demokraten bestreiten Trumps Vorwurf des "Wählerbetrugs".
+++ 11:10 Ölpreise steigen am Wahltag +++
Die Ölpreise sind nach Meldungen über erneute Angriffe des US-Militärs auf Ziele im Iran gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent für Rohöl aus der Nordsee mit Lieferung im Januar wird bei rund 106 US-Dollar gehandelt und damit etwa 1,5 Prozent höher als am Montag. Nur Stunden zuvor hatte Präsident Donald Trump gesagt, dass viele davon ausgehen, der Krieg mit dem Iran gehe zu Ende. Der unbeliebte Konflikt verteuert die Lebenshaltungskosten in den USA und wird für Trump zur Gefahr bei den Zwischenwahlen an diesem Dienstag. Der Iran wolle unbedingt eine Vereinbarung, behauptete Trump. Allerdings hatten Medien jüngst über Pläne der US-Regierung berichtet, nach den Midterms gemeinsam mit Israel erneut Angriffe gegen den Iran zu fliegen.
+++ 10:45 Neue Wahlprognosen: So stehen die Chancen für die Demokraten bei den Midterms +++
Fragt man die US-Amerikanerinnen und -Amerikaner derzeit nach ihrer Wahlabsicht bei der Kongresswahl, fällt das Ergebnis ziemlich deutlich aus: Im landesweiten Durchschnitt würden rund 52 Prozent demokratisch wählen, nur 43 Prozent republikanisch. Das sieht nach einem bequemen Vorsprung für die Demokraten aus. Doch ob sich die Durchschnittswerte aus den Umfragen auch in der Sitzverteilung im künftigen US-Kongress niederschlagen, bleibt abzuwarten. Schließlich werden die Kongressmandate in einzelnen Wahlkreis- und Bundesstaatsrennen vergeben, nicht proportional nach dem landesweiten Stimmenanteil.
+++ 10:30 Trump liefert bizarren letzten Auftritt vor der Wahl +++
In den USA beginnen die Midterm-Zwischenwahlen. Deren Ausgang wird auch darüber entscheiden, wie viel Macht US-Präsident Trump in den nächsten zwei Jahren haben wird. Umso bemerkenswerter ist Trumps Entscheidung, worum es in seinem letzten Auftritt vor den Wahlen geht.
+++ 10:00 CDU-Politiker Hardt: Neuer US-Kongress könnte sich positiv für Ukraine auswirken +++
Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt sieht in den Zwischenwahlen zum US-Kongress eine Chance für die Ukraine. Er hoffe, dass ein neuer Kongress, "auch wieder eine stärkere Unterstützung der Ukraine" bereitstelle, sagt Hardt dem TV-Sender Phoenix. Im US-Parlament gebe es "schon lange eine klare Mehrheit für eine Fortsetzung der Unterstützung der Ukraine und für eine stärkere Sanktionierung Russlands". Diese Mehrheit, die auch durch viele republikanische Abgeordnete getragen werde, habe sich bisher US-Präsident Donald Trump "nicht entschlossen entgegengestellt". Er könne sich aber vorstellen, dass sich dies durch neue Mehrheitsverhältnisse ändere, sagt der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag. "So wie das im Kongress auch war, als man fast 60 Milliarden Dollar mobilisiert hat für die Ukraine vor zweieinhalb Jahren", betont Hardt. "Ein solches Paket halte ich durchaus für möglich, wenn die Mehrheitsverhältnisse im Kongress entsprechend sind."


