Der Tag
15. September 2026
imagemit Friederike Zörner
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08:44 Uhr

Trump Jr. bestätigt: Russischer Geschäftsmann machte "großzügiges Hochzeitsgeschenk"

"Es war ein außerordentlich großzügiges Hochzeitsgeschenk eines Freundes - etwas, wofür wir unglaublich dankbar waren und weiterhin sind": Ein russischer Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml hat die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des ältesten Sohnes von US-Präsident Donald Trump finanziert. Dies bestätigten Donald Trump Jr. und seine Frau Bettina Trump, nachdem bereits die Investigativ-Website "ProPublica" darüber berichtet hatte. Beide erklärten auf Instagram, ihr "lieber Freund" Umar Kremlew habe im Mai auf den Bahamas "sehr großzügig zwei unglaubliche Nächte" voller Feierlichkeiten ausgerichtet. Laut "ProPublica" hatte Kremlew die Kosten für die Feiern in Höhe von Hunderttausenden Dollar übernommen.

Präsident Trump hatte weder an der Hochzeit seines Sohnes noch an den anschließenden Feiern teilgenommen. Der US-Präsident begründete dies damit, dass er während der Gespräche über den Iran-Krieg in Washington bleiben müsse. Angesichts des russischen Freundes des Brautpaars sind vielleicht auch andere Gründe ausschlaggebend für die Abwesenheit des Staatschefs gewesen ... Kremlew jedenfalls ist der Präsident des Internationalen Boxverbandes IBA, zu dem das Internationale Olympische Komitee die Beziehungen abgebrochen hat. Laut einer Mitteilung der IBA verlieh der russische Präsident Wladimir Putin Kremlew im April 2026 den "Orden der Freundschaft".

Trump Jr. bestätigt: Russischer Geschäftsmann machte "großzügiges Hochzeitsgeschenk"
08:07 Uhr

US-Wahl 2028: Demokrat Newsom würde einer Person Vorrang gewähren

Er wird als der Demokrat gehandelt, der das Weiße Haus zurückerobern könnte. Doch Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom will in zwei Jahren nicht als Präsidentschaftskandidat der Demokraten antreten, sollte sich seine Parteikollegin und Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris für das Amt bewerben. "Ja, aber ich würde nicht kandidieren, wenn sie kandidiert", sagte er im Gespräch des US-Senders CNN. Er fügte hinzu: "Warum sollte ich? Ich würde ihr das nicht antun." Dem 58-Jährigen werden seit geraumer Zeit Präsidentschaftsambitionen nachgesagt.

Medienberichten zufolge hatte Harris im April zumindest die Tür für eine mögliche erneute Präsidentschaftskandidatur offen gelassen und gesagt, dass sie darüber nachdenke. Harris war von 2021 bis 2025 Vizepräsidentin unter dem damaligen US-Präsidenten Joe Biden. Nach dessen Rückzug aus dem Wahlkampf 2024 rückte sie als Spitzenkandidatin der Demokraten vor und verlor gegen den heutigen Präsidenten Donald Trump. Newsom ist derzeit in zweiter Amtszeit Gouverneur des Westküsten-Bundesstaates und darf von Gesetzes wegen kein drittes Mal kandidieren. Daher steht sein Posten am 3. November dieses Jahres zur Neuwahl.

US-Wahl 2028: Demokrat Newsom würde einer Person Vorrang gewähren
07:48 Uhr

Letzter echter Sommertag? Heute gibt's nochmal 30 Grad

Der Spätsommer zeigt sich heute von seiner sonnigen und warmen Seite - womöglich aber zum letzten Mal. Nach Auflösung örtlicher Frühnebelfelder scheint in der Mitte und im Süden häufig die Sonne, in den Alpen wird es sogar strahlend schön. Im Norden werden die Wolken laut ntv-Wetterteam hingegen immer zahlreicher und gegen Abend sind an der Nordsee sowie im Emsland auch Regenschauer und Gewitter mit dabei. Die Temperaturen erreichen 23 bis 28, am Rhein bis zu 30 Grad. Nur an der See wird es mit auffrischendem Wind bei 20 bis 23 Grad nicht ganz so warm.

Letzter echter Sommertag? Heute gibt's nochmal 30 Grad
07:07 Uhr

Harrys und Meghans Kinder müssen Schule wechseln

Kurz nach ihrer Rückkehr aus den USA nach Großbritannien müssen die Kinder von Prinz Harry und Herzogin Meghan übereinstimmenden Medienberichten zufolge schon wieder die Schule wechseln. Demnach sah sich das royale Paar bereits wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres aus Sicherheitsgründen zu dem Schritt gezwungen. Die Entscheidung sei auf Anraten der privaten Leibwächter von Harry und Meghan gefallen, sagte ein Sprecher der Familie dem britischen Magazin "Hello!" und der US-Zeitschrift "People". Die beiden Kinder, Prinz Archie und Prinzessin Lilibet, konnten den Berichten zufolge nur zwei Tage mit ihren neuen Mitschülern verbringen, bevor ihre Eltern die Reißleine zogen. Nicht die Schule an sich sei das Problem gewesen, hieß es - vielmehr habe sich die tägliche Pendelei zur Schule im Berufsverkehr und die lange Fahrstrecke vom Zuhause der Familie als Sicherheitsrisiko entpuppt.

So habe das Sicherheitsteam der Familie mindestens einmal Probleme gehabt, dem Auto mit beiden Kindern im Konvoi zu folgen. Und im stehenden Verkehr sei ausreichender Schutz kaum zu gewährleisten, zumal jemand mit krimineller Energie die tägliche Streckenroutine leicht ausnutzen könne. Archie und Lilibet sollen bereits einen Schnuppertag an einer anderen Schule in der Gegend absolviert haben, hieß es in den Berichten. Laut "People" wurde Harry schon auf dem Campus gesichtet, außerdem seien der Herzog und die Herzogin von Sussex in die Elterngruppe auf Whatsapp aufgenommen worden.

Harrys und Meghans Kinder müssen Schule wechseln
06:56 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

während die meisten vermutlich gerade geschlafen haben, wurden in Los Angeles die Emmys verliehen. Die Horror-Comedy-Serie "Widow's Bay" und das düstere Krankenhausdrama "The Pitt" waren die großen Gewinner. "Widow's Bay" von Apple TV+ wurde bei der Verleihung der US-Fernsehpreise in 14 Kategorien ausgezeichnet, unter anderem für die beste Comedy-Serie und den besten Hauptdarsteller. Als beste Drama-Serie wurde wie schon im vergangenen Jahr "The Pitt" prämiert. Die Trophäe für die beste Mini-Serie ging an "DTF St. Louis".

Die fünfte Staffel von "Hacks" ging dagegen weitgehend leer aus - bis auf Hauptdarstellerin Jean Smart, die einen Emmy für ihre Verkörperung einer Stand-up-Komikerin erhielt, die versucht, ihre Karriere wiederzubeleben, und die dabei von ihrer dysfunktionalen Assistentin aus der Generation der Millennials unterstützt wird. Eine absolute Empfehlung von mir, sollten Sie die Serie noch nicht gesehen haben. Die ersten vier Staffeln gibt es auf RTL+ zu sehen.

Diese Themen stehen heute auf der Agenda:

  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, informieren über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Bandenkriminalität. In Berlin stellen sie heute zwei Bundeslagebilder für 2025 vor - zur organisierten Kriminalität und zur Rauschgiftkriminalität.

  • Verteidigungsminister Boris Pistorius reist zu einem Treffen mit seinem Kollegen Pete Hegseth in die USA.

  • Außenminister Johann Wadephul reist indes vor dem Hintergrund der deutschen Bewerbung um einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat nach Genf.

  • Zur Eröffnungsfeier der Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation um 10 Uhr in Hannover werden Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies erwartet.

  • Viereinhalb Monate nach dem Beginn des Mordprozesses um den getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow will das Gericht die Angeklagte ab 9.30 Uhr abermals befragen.

  • In Peking beginnt Chinas Sicherheitskonferenz - das sogenannte Xiangshan-Forum. Militärvertreter zahlreicher Länder und Sicherheitsexperten treffen sich bis Donnerstag.

  • Nachdem die Verbraucherzentrale gegen Lidl geklagt hatte, beginnt in Brandenburg an der Havel um 10 Uhr der Prozess: Der Discounter hatte einen Rabatt nur bei Verwendung der App gewährt.

  • In Dortmund beginnt die Tabakmesse Intertabac. Sie gilt als größte Tabakmesse der Welt. Es geht um herkömmliche Zigaretten aus Tabak sowie um E-Zigaretten und Tabakerhitzer.

  • Das UEFA-Exekutivkomitee berät um 8 Uhr über eine Neuregelung der Nations League und der EM-Qualifikation. Dazu werden die Champions-League-Finals 2028 und 2029 bei Frauen und Männern vergeben.

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:41 Uhr

Trumps Beliebtheit steigt leicht - aber Demokraten bauen Vorsprung aus

Von diesen Zustimmungswerten kann Bundeskanzler Friedrich Merz nur träumen, wenngleich die deutschen und US-amerikanischen Verhältnisse dann doch ziemlich anders sind. Die Werte von US-Präsident Donald Trump haben sich einer Umfrage zufolge jedenfalls von einem Rekordtief leicht erholt, die Demokraten bauen ihren Vorsprung vor den anstehenden Kongresswahlen jedoch aus. Einer am Montag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge würden derzeit 44 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Demokraten stimmen und 37 Prozent für Trumps Republikaner. Ein Vorsprung von sieben Punkten ist der größte seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025. Zugleich verlieren die Republikaner ihren langjährigen Vorsprung bei der Wirtschaftskompetenz: 38 Prozent der Befragten trauen den Demokraten in Wirtschaftsfragen mehr zu, bei den Republikanern sind es 37 Prozent.

Trumps persönliche Zustimmungsrate stieg auf 35 Prozent, nachdem sie Ende August mit 33 Prozent den tiefsten Stand seiner politischen Laufbahn erreicht hatte. Trumps Beliebtheit hat seit dem Beginn des von ihm begonnenen Krieges gegen den Iran im Februar deutlich gelitten. Der Konflikt hat die Öllieferungen aus dem Nahen Osten ins Stocken gebracht und die Preise für Kraftstoff in die Höhe getrieben, was auch die Finanzen der US-Haushalte belastet.

Trumps Beliebtheit steigt leicht - aber Demokraten bauen Vorsprung aus
05:59 Uhr

Friedrich Merz erhält ungewöhnlichen Beistand

Er selbst galt einige Jahre als "Chef-Zyniker". Doch wenn es um den Bundeskanzler geht, kennt Harald Schmidt keinen Spaß. Der 69-Jährige lehnt nämlich Rücktrittsforderungen an Friedrich Merz ab. "Ich hoffe, dass er die Legislaturperiode durchsteht", sagte der Entertainer in Köln. Für Schmidt, der viele Jahre eine Late-Night-Show moderierte, ist Merz in einer ähnlichen Situation wie viele andere westliche Regierungschefs: "Nennen Sie einen Regierungschef, der nicht zu Hause Probleme bis unters Dach hat." Vermutlich sei beim Arktis-Gipfel in Finnland bei jeder Gelegenheit gesagt worden: "Du wirst auch gleich abgewählt, gehen wir einen trinken!"

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Während der Großteil der Welt über die Zukunft diskutiert, fahre Deutschland die "Schnuckiputzi-Tour" und diskutiere über den Kanzler, unkt Harald Schmidt. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Medien hätten sich auf die Linie festgelegt, dass Merz es nicht könne. In einer solchen Situation habe es ein Politiker sehr schwer. Schmidt nannte als Beispiel Merz' Sommerurlaub. "Das ist so kleinkariert. Geht er in Urlaub, heißt es, er war zu lange in Urlaub. Geht er nicht in Urlaub, heißt es, er braucht mal Urlaub." Wäre er der Berater von Merz, würde er ihm raten, in die Offensive zu gehen: "Ich würde den Kanzler viel mehr sagen lassen: 'Ihr könnt froh sein, dass ich den Job mache. Ich ziehe das jetzt alles durch.'" Vielleicht könnte es dann für ihn sogar eine Wende zum Besseren geben.

Friedrich Merz erhält ungewöhnlichen Beistand