Bei RB Leipzig könnte im kommenden Sommer wieder Bewegung in die Zukunft von Castello Lukeba kommen. Nach Sky-Informationen bestand bereits für die zurückliegende Transferperiode der Plan, den französischen Innenverteidiger zu verkaufen. Ein Wechsel ließ sich allerdings nicht realisieren, weil die erhoffte Nachfrage auf dem Markt ausblieb. Trotz Lukebas sportlicher Qualität fand sich kein Klub, der bereit war, ein für Leipzig passendes Gesamtpaket zu schnüren. Der Abwehrspieler blieb deshalb bei den Sachsen. RB dürfte die Situation in den kommenden Monaten erneut prüfen und beobachten, ob sich im nächsten Transferfenster neue Möglichkeiten ergeben. Für interessierte Vereine wird eine Verpflichtung dann zumindest auf dem Papier deutlich günstiger.

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Lukebas Ausstiegsklausel liegt derzeit noch bei 80 Millionen Euro, sinkt im kommenden Sommer jedoch auf 65 Millionen Euro. Damit reduziert sich die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme um 15 Millionen Euro. Das könnte den Kreis potenzieller Abnehmer vergrößern und dafür sorgen, dass Lukeba auf dem internationalen Markt wieder stärker in den Fokus rückt. Eine niedrigere Klausel bedeutet allerdings nicht automatisch, dass ein Klub die Summe tatsächlich zahlen wird oder der Franzose Leipzig zwingend verlässt. Entscheidend bleiben seine Leistungen, die Planungen möglicher Interessenten und deren Bedarf in der Innenverteidigung. Für RB entsteht zugleich eine neue Situation: Die Leipziger besitzen zwar weiterhin eine gute Ausgangsposition, können einen Abgang bei Aktivierung der Klausel aber nicht verhindern. Nachdem der geplante Verkauf zuletzt an der fehlenden Nachfrage scheiterte, könnte die Preissenkung im nächsten Sommer zum entscheidenden Faktor werden. Bis dahin bietet sich Lukeba die Chance, seinen sportlichen Wert zu bestätigen und neues Interesse an seiner Person zu wecken.

