Transfer-Ticker

Offiziell: Chatzialexiou wird Krösche-Nachfolger in Frankfurt

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Joti Chatzialexiou ist neuer Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt. (Foto: Imago)
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31.10.2026 | 12:22 Uhr

Eintracht Frankfurt hat die Nachfolge von Markus Krösche geregelt: Joti Chatzialexiou wird neuer Sportvorstand des Bundesligisten. Der 50-Jährige wechselt zum 1. Februar 2027 vom 1. FC Nürnberg an den Main und hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 unterschrieben, wie die Eintracht mitteilte. Für den gebürtigen Frankfurter greift eine eigens für einen Wechsel zu seinem Heimatverein vereinbarte Ausstiegsklausel. Sein Nürnberger Vertrag war erst im August bis 2028 verlängert worden. Eine Ablösesumme nannten die Vereine nicht. Bis zum Wechsel soll Chatzialexiou seine Aufgaben beim FCN weiter erfüllen. Die Franken betonten, der Abschied erfolge bewusst nach der bevorstehenden Wintertransferphase. Aufsichtsratschef Peter Meier kündigte an, möglichst in den kommenden Tagen einen Nachfolger präsentieren zu wollen. Dieser soll gemeinsam mit Chatzialexiou den Übergang gestalten.

In Frankfurt übernimmt Chatzialexiou von Krösche, der Mitte Oktober nach mehr als fünf Jahren auf eigenen Wunsch freigestellt worden war. Vorstandschef Axel Hellmann würdigte den Neuzugang als „ausgewiesenen Fachmann“ und verwies auf dessen Netzwerk sowie seine Erfahrung beim Aufbau sportlicher Strukturen. Präsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck formulierte die künftigen Schwerpunkte: Die Eintracht will eigene Talente stärker fördern und den deutschen Markt intensiver beobachten, ohne ihre internationalen Ambitionen zurückzunehmen. Dazu passt Chatzialexious bisheriger Weg: Vor seinem Amtsantritt in Nürnberg im Sommer 2024 arbeitete er mehr als zwei Jahrzehnte beim Deutschen Fußball-Bund, zuletzt als Sportlicher Leiter der Nationalmannschaften. Auch im Nachwuchs der Eintracht war er als Trainer tätig. Er kehrt in die Heimat zurück. Nur für seinen Heimatverein habe er einen Abschied vom Club überhaupt in Betracht gezogen, erklärte Chatzialexiou. Schon im Vorfeld hatte Sky und der ntv-Transfer-Ticker über den sich anbahnenden Deal berichtet.

Verwendete Quelle: ntv.de