Klub bestätigt Wechsel

Eintracht Frankfurt holt Krösche-Nachfolger aus der 2. Liga

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Joti Chatzialexiou (l.) soll in Frankfurt den Posten des Sportvorstands übernehmen. (Foto: IMAGO/Zink)
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31.10.2026 | 11:54 Uhr
Nach dem Abgang von Sportvorstand Markus Krösche findet Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt einen neuen Mann für den vakanten Posten. Gegen eine kleine Ablöse soll Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg übernehmen.

Der Wechsel von Sportvorstand Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist perfekt. Der 50-Jährige kommt zum 1. Februar 2027 vom 1. FC Nürnberg nach Frankfurt und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030, wie die Eintracht mitteilte. Chatzialexiou tritt die Nachfolge von Markus Krösche an.

"Joti Chatzialexiou ist ein ausgewiesener Fachmann, den ich seit vielen Jahren kenne und schätze", sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann: "Er verfügt über ein hervorragendes Netzwerk, große Erfahrung in der Entwicklung sportlicher Strukturen und ein klares Verständnis für die Anforderungen des modernen Profifußballs."

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Chatzialexiou wird bei der Eintracht die Nachfolge von Markus Krösche antreten. Die Hessen hatten sich erst Mitte Oktober von ihm auf dessen eigenen Wunsch getrennt. Er gilt als Kandidat für den Posten des Sportdirektors beim italienischen Klub AC Mailand. Der gebürtige Frankfurter Chatzialexiou war früher Nachwuchstrainer bei der Eintracht. Anschließend machte er Karriere beim Deutschen Fußball-Bund. Im Sommer 2024 wechselte er als Sportvorstand zum 1. FC Nürnberg.

Für den Wechsel macht Chatzialexiou nach Sky-Informationen von einer Ausstiegsklausel Gebrauch, die eigens für ein Engagement bei Eintracht Frankfurt in seinem Nürnberger Vertrag verankert wurde. Die dadurch fällige Ablösesumme soll im sechsstelligen Bereich liegen. Erst im August hatte der Club den Vertrag mit seinem Sportvorstand vorzeitig bis 208 verlängert und damit auf Kontinuität in der sportlichen Führung gesetzt.

Der Wechsel erfolge "bewusst nach dem Ende der bevorstehenden Wintertransferphase", schrieb der FCN. "Wir alle sind zuversichtlich, dass wir unter Einhaltung unserer internen Regularien und Prozesse in den kommenden Tagen einen Nachfolger vorstellen können", sagte FCN-Aufsichtsratschef Peter Meier, "der dann gemeinsam mit Joti den Übergang im Sinne unseres bisherigen Weges gestalten und ihn anschließend fortführen wird."

Verwendete Quellen: ntv.de, msc/sid