Der Sport-Tag
12. September 2026
23:18 Uhr

THW Kiel rauscht zum nächsten Sieg - und feiert gefeuerten Ex-Trainer

Der THW Kiel hat mit dem vierten Sieg im vierten Spiel die Tabellenspitze in der Handball-Bundesliga übernommen. Der Rekordmeister fügte der TSV Hannover-Burgdorf beim 29:26 (11:12) die erste Saisonniederlage zu. Beste Werfer waren Harald Reinkind mit sieben Toren für den THW und Justus Fischer mit sechs Treffern für die TSV. Die Gäste aus Hannover mussten auf den verletzten Nationalspieler Renars Uscins verzichten. Bei den Kielern feierte Zugang Vincent Büchner sein Debüt im THW-Trikot. Der Start gehörte den Niedersachsen, für die August Pedersen in der 19. Minute zum 8:5 traf. Die Gastgeber hatten aber in Nationaltorhüter Vincent Büchner einen starken Rückhalt.

Die "Zebras" brauchten, bis sie ihre Stärken auf das Feld brachten. Stark war dann der Start in die zweite Hälfte. Mit einem 5:1-Lauf zogen die Gastgeber auf 16:13 davon. Vor allem der slowenische Spielmacher Domen Makuc setzte die Akzente. Hannover setzte auf den siebten Feldspieler, leistete sich dabei aber zu viele technische Fehler. Mit dem Siebenmetertreffer von Lukas Zerbe zum 28:24 (58.) war die Partie entschieden.

Nach dem Spiel wurde der im Juni freigestellte Ex-Trainer Filip Jicha verabschiedet. Es sei "definitiv nicht einfach gewesen", in die Halle zu kommen, sagte der 44-jährige Tscheche, der in seinen 16 Jahren als Spieler und Coach in Kiel 33 Titel geholt hatte, in der Halbzeitpause beim Streamingdienst Dyn: "Aber nach drei Minuten hatte ich das abgeschüttelt."

22:14 Uhr

US-Girls müssen mächtig ackern - und weisen den Deutschen Spanien zu

Nur mit ganz viel Mühe sind die Basketballerinnen von Rekordchampion USA ins WM-Finale eingezogen und spielen in Berlin gegen Frankreich um Gold. Der Titelverteidiger gewann im Halbfinale 76:66 (39:36) gegen Spanien, das damit am Sonntag (16.30 Uhr/ProSieben MAXX und MagentaTV) mit der deutschen Mannschaft um Bronze kämpft.

Auf dem Weg zum 35. Sieg in Serie auf der WM-Bühne mussten die USA hart arbeiten. Nach einem Fehlstart (1:9) drehte das Starensemble das Spiel, doch die Spanierinnen ließen sich einfach nicht abschütteln. 58:58 stand es vor dem Schlussviertel, erst nach einem kurzen Run zum 70:60 (36.) kippte das Spiel auf die Seite der USA um Topscorerin Breanna Stewart (16 Punkte). Für Spanien verbuchten Maria Conde und Iyana Martin je 17 Punkte.

Für die USA geht es um den fünften WM-Triumph in Serie und den zwölften insgesamt. Bei den Olympischen Spielen in Paris hatte das US-Team Gastgeber Frankreich im engen Finale geschlagen (67:66) - die Entscheidung fiel Sekunden vor Schluss. Nun kommt es am Sonntagabend (20 Uhr/MagentaTV) im Endspiel zum Wiedersehen. Das gilt auch für Deutschland. Neun Tage nach der bitteren Auftaktniederlage gegen die Spanierinnen (53:83) bekommt die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Lange die Chance zur Revanche.

21:33 Uhr

US-Sprintstar haut bei Ultimate Championship Fabelzeit über 100 Meter raus

150.000 Dollar Siegprämie für rund 10 Sekunden auf der Bahn: Die US-Sprintstars Melissa Jefferson-Wooden und Kenneth Bednarek haben am zweiten Tag der neuen Ultimate Championship der Leichtathletik in Budapest die 100-m-Entscheidungen mit Topzeiten gewonnen. Vor allem Jefferson-Woodens Leistung ragte heraus.

Die Weltmeisterin lief am Samstagabend 10,62 Sekunden und blieb damit nur eine Hundertstel über ihrer persönlichen Bestzeit aus dem WM-Finale in Tokio vor einem Jahr. Nur drei Läuferinnen waren jemals schneller. Jefferson-Wooden gewann das Duell mit Olympiasiegerin Julien Alfred, die in 10,74 Sekunden Zweite wurde. Dritte in einem höchstklassigen Finale wurde Sha'Carri Richardson (USA/10,76), die 2023 an gleicher Stelle Weltmeisterin geworden war. Bei den Männern setzte sich Staffel-Weltmeister Bednarek in 9,85 Sekunden vor dem Jamaikaner Oblique Seville (9,90) durch, der die 100 m bei der WM in Tokio gewonnen hatte. Dritter wurde Ronnie Baker (USA/9,93).     

21:03 Uhr

Gladbach-Boss vermeidet Bekenntnis zu angeschlagenem Polanski

Gladbachs Sportchef Schröder vermeidet nach dem Debakel der Fohlen beim SC Freiburg ein Bekenntnis zum angeschlagenen Trainer Eugen Polanski. Vielmehr müsse man sich fragen, "ob wir so weitermachen wollen".

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Gladbach-Coach bekommt nach Fiasko keine Rückendeckung

20:16 Uhr

VAR-(Nicht-)Einsatz bei Pleite in Hoffenheim nervt VfB Stuttgart hart

Der VfB Stuttgart ärgert sich über einen nicht gegebenen Elfmeter und kritisiert, dass in dieser Szene der Videobeweis nicht zum Einsatz kam. Bei der 1:2-Niederlage in Hoffenheim war Mittelfeldspieler Angelo Stiller Mitte der ersten Hälfte von TSG-Verteidiger Ozan Kabak am Knie getroffen worden. "Das ist ein Foulspiel", sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß. Er habe sich noch auf der Bank die Szene in der Wiederholung angeschaut. "Du siehst sofort, wie sein Knie wegschlackert, und es gibt keine Verzögerung zwischen Schlag und Schmerzempfinden. Er fällt und schreit sofort."

Schiedsrichter Sven Jablonski habe ihm gesagt, die Szene nicht gesehen zu haben. "Dann hat er aber jemanden im Keller, der es für ihn sehen kann. Dann gibt es ja schon auch die Möglichkeit, ihm zumindest die Möglichkeit zu geben, das noch mal neu zu bewerten", monierte Hoeneß.

Die Schwaben wunderten sich insbesondere, dass der VAR dagegen nach einer Szene in ihrem Strafraum zum Einsatz kam. Kurz vor der Halbzeit hatten die Hoffenheimer vergeblich einen Elfmeter gefordert. Jablonski schaute sich die Bilder am Spielfeldrand an und ahndete dann, dass ein Hoffenheimer schon vor einem Stuttgarter den Ball mit der Hand berührt hatte. "Bei dem Handspiel gab es überhaupt nichts zu interpretieren aus meiner Sicht. Da werden alle durcheinandergebracht, nervt dann auch", sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.

19:28 Uhr

Sportboss kontert Respektlos-Vorwürfe gegen Bayern-Star Olise

Michael Olise geht nach einem bizarr-lustlosen Interview nach dem 5:0-Sieg in der Champions League über FK Bodø/Glimt in den sozialen Medien viral. Dafür erntet Olise auch Kritik. Vincent Kompany und Max Eberl kontern die Vorwürfe, der Franzose agiere respektlos.

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Kompany und Eberl kontern Kritik an Bayern-Star Olise

18:57 Uhr

Wirtz und FC Liverpool patzen - Schade schnürt Doppelpack

Florian Wirtz tritt mit dem FC Liverpool in der Premier League weiter auf der Stelle. Die weiterhin ungeschlagenen Reds kamen an der heimischen Anfield Road gegen den FC Fulham nicht über ein 0:0 hinaus und verbuchten das dritte Remis im vierten Saisonspiel. Wirtz durfte am Samstag von Beginn an auf der Zehnerposition ran, agierte aber unauffällig. Die beste Chance vergab Victor Munoz mit einem Kopfball an die Latte (22.), insgesamt fehlte es an Durchschlagskraft.

Bei Brentford spielte sich erneut Kevin Schade für Bundestrainer Jürgen Klopp ins Blickfeld. Beim 2:2 (0:1) in Bournemouth erzielte der fünfmalige Nationalspieler beide Treffer seines Teams (34., 56.), mit einem Sieg und drei Unentschieden liegen die Bienen gleichauf mit Liverpool knapp hinter der Spitzengruppe. Dort bleibt weiter Aufsteiger Hull City, der sich mit einem überraschenden 2:2 (2:1) beim FC Chelsea auf Tabellenrang drei behauptete.

Ohne den weiter fehlenden Neuzugang Leon Goretzka bleibt Europa-League-Sieger Aston Villa in der Abstiegszone, gegen Nottingham Forest um Trainer Oliver Glasner gab es ein 1:2 (0:0).

18:27 Uhr

Wittmann macht Dreikampf um DTM-Krone so richtig heiß

Marco Wittmann gewinnt das erste Rennen am Sachsenring in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft. Der vorher führende Maro Engel muss sich mit Platz fünf begnügen. Drei Meisterschaftsläufe vor Ende zeichnet sich ein spannender Dreikampf um den Titel ab.

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Wittmann macht Dreikampf um DTM-Krone so richtig heiß

17:42 Uhr

Ex-Champion Baraou siegt in den USA und nimmt WM-Gürtel ins Visier

Ex-Weltmeister Abass Baraou hat sich mit einem Sieg zurückgemeldet und nimmt im Halbmittelgewicht (bis 69,85 Kilogramm) wieder die WM-Gürtel ins Visier. In der Frontware Arena in Oceanside/Kalifornien besiegte der 31-Jährige aus Oberhausen den Amerikaner Giovani Santillan über zehn Runden durch Mehrheitsentscheid. Baraou bestimmte mit seinem offensiven Stil einen Großteil des Gefechts, landete deutlich mehr und die härteren Treffer. Zwei der drei Punktrichter hatten ihn zurecht (wenngleich teils zu knapp) vorne, der dritte Juror wertete unverständlicherweise remis.

"Das ist mein Weg zurück zu einem Weltmeistertitel, und ich bin bereit, jede Chance zu nutzen, die sich mir bietet. Heute war der richtige erste Schritt auf dem Weg, wieder Weltmeister zu werden. In einem Jahr werdet ihr mich mehrfachen Weltmeister nennen", sagte Baraou nach dem Kampf.

Der Deutsche hatte im Vorjahr mit einem Sieg über den hochgehandelten Kubaner Yoenis Tellez zunächst den Interims-WM-Titel der WBA gewonnen. Weil Titelträger und Superstar Terence Crawford danach ins Supermittelgewicht aufstieg, stufte ihn der Verband zum regulären Weltmeister hoch. Den Titel verlor Baraou im Januar durch eine knappe Punktniederlage in San Juan an den damaligen WBO-Champion Xander Zayas aus Puerto Rico. Erst kürzlich unterschrieb Baraou einen Vertrag bei der US-amerikanischen Agentur Top Rank der 94-jährigen Promoter-Legende Bob Arum.

16:49 Uhr

Bayern-Coach Kompany froh über Entscheidung des DFB-Gerichts

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat die Entscheidung des DFB-Sportgerichts begrüßt, Elversbergs Trainer Vincent Wagner für das Duell mit dem Rekordmeister doch nicht zu sperren. "Ich bin froh, dass mein Kollege beim Spiel dabei ist", sagte Kompany vor dem ungleichen Duell an diesem Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) im Saarland.

Aufstiegstrainer Wagner hatte beim 4:3 in Mönchengladbach Gelb-Rot gesehen und wäre eigentlich für den Höhepunkt gegen die Bayern gesperrt gewesen. Weil Schiedsrichter Martin Petersen aber bei der Verhandlung am Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes einen Fehler einräumte, wurde die Sperre aufgehoben. "Ich bin froh, dass es für Vincent erledigt ist", sagte Kompany.

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SV Elversberg empfängt übermächtigen FC Bayern

Der belgische Coach des deutschen Serienmeisters äußerte darüber hinaus Vorfreude auf seine erste Dienstreise - und die erste des FC Bayern überhaupt - nach Elversberg. "Jede Saison bringt neue Herausforderungen. Das ist ein Teil von dem, was ich eigentlich liebe am Fußball", schilderte er. "Okay, es ist eine neue Location für uns, aber trotzdem wollen wir die gleichen Bayern sein."

16:12 Uhr

Fortuna dreht Straßenbahn-Derby gegen MSV - Kantersieg für RWE

Der MSV Duisburg hat erstmals in der aktuellen Drittliga-Saison Punkte gelassen. Nach der bis dato makellosen Bilanz von zwölf Zählern aus vier Spielen unterlagen die Zebras trotz 1:0-Führung im Straßenbahn-Derby bei Fortuna Düsseldorf 1:2 (0:0) und verpassten es damit, an der Tabellenspitze auf fünf Punkte davonzuziehen. Die Fortunen stabilisierten sich indes nach holprigem Start samt zwei Auftaktpleiten mit nun drei ungeschlagenen Spielen in Folge.

MSV-Mittelstürmer Peter Remmert (46.) schockte den couragierten Gastgeber kurz nach Wiederbeginn. Zuvor war Duisburg nur mit viel Glück ohne Rückstand in die Kabine gegangen. Allein Düsseldorfs Anas Slimani vergab drei Großchancen und offenbarte, warum die Fortunen bis dahin nur auf zwei Tore in vier Spielen kamen. Fabian Schleusener (68.) und Eric Hottmann (87.) machten es besser.

Ärgster Verfolger Duisburgs (zwölf Punkte) ist Rot-Weiss Essen (zehn). Beim 6:2 (3:0) gegen die Würzburger Kickers ließ das Team von Trainer Uwe Koschinat nur kurzzeitig Zweifel am Heimerfolg aufkommen und zog damit am 1. FC Saarbrücken vorbei, der zeitgleich gegen Ingolstadt 0:1 (0:1) verlor. Für RWE trafen zunächst Marek Janssen (25.), Semir Telalovic (29.), Noah Pesch (44.). Liam Omore (60.) und Franck Evina (64.) machten es für den Aufsteiger nochmal spannend, ehe Nick Bützner (78./86.) und Lucas Brumme (90.+7) die Partie entschieden.

15:40 Uhr

"Drei Tage auf den Kopf gestellt" - BVB-Star nach Kollaps bald wieder fit

Nach seinem Zusammenbruch im Champions-League-Spiel befindet sich Konstantinos Karetsas auf dem Weg der Besserung und kann womöglich schon in der kommenden Woche wieder für Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund auflaufen.

"Den haben wir jetzt drei Tage auf den Kopf gestellt, tatsächlich keine Auffälligkeiten. Jetzt werden wir behutsam ihn wieder aufbauen. Er wird im Laufe der nächsten Woche wieder ins Training einsteigen und dann müssen wir schauen, ob er vielleicht gegen Stuttgart wieder spielen kann, aber wir befürchten keine Langzeitschäden", sagte Sportchef Lars Ricken vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Paderborn bei DAZN.

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BVB reagiert emotional auf Karetsas' Zusammenbruch

Im Spiel gegen den FC Villarreal hatte der Grieche für einen Schreckmoment gesorgt und war früh ausgewechselt worden. Auf einer Trage wurde er vom Feld und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Der BVB hatte zunächst Kreislaufprobleme als Ursache angegeben. Seine Mutter sprach gegenüber der belgischen Tageszeitung "Het Nieuwsblad" von einer Dehydrierung.

Dies wies Ricken zurück. "Das kann ich so nicht bestätigen, weil das wäre ja eine Auffälligkeit gewesen. Vielleicht ist es eine Gemengelage aus mehreren Faktoren. Am Ende wissen wir es nicht, weil wir keine wirklich harten Fakten haben. Anscheinend hat er auch durchaus genug getrunken", sagte der Sportchef.

15:16 Uhr

BVB-Star feiert Comeback nach WM-Verletzung

Nationalspieler Nico Schlotterbeck gibt 83 Tage nach seinem Innenbandriss im Sprunggelenk bei der Fußball-WM ein überraschendes Startelf-Comeback für Borussia Dortmund. Der Innenverteidiger nimmt im Bundesligaspiel gegen den SC Paderborn seine angestammte Rolle neben Waldemar Anton ein. 

Erst am Mittwoch war der 26-Jährige wieder komplett ins Mannschaftstraining eingestiegen. Seine Verletzung hatte er im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) am 21. Juni erlitten. Trainer Niko Kovac setzt zudem erstmals in dieser Saison auf eine Doppelspitze. Serhou Guirassy und Fabio Silva stürmen.

14:35 Uhr

Zuschauer nach Notfall bei Spiel in Braunschweig gestorben

Ein Zuschauer ist nach einem Notfall bei der Zweitliga-Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden gestorben. In der Halbzeit verkündete der Stadionsprecher, dass der Fan auf dem Weg ins Krankenhaus ums Leben gekommen sei. Auf Wunsch der Familie sollte das Spiel mit der Anfeuerung der Fans fortgesetzt werden.

"Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen ist der betroffene Eintracht-Fan leider auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben", teilte die Eintracht in den sozialen Medien mit. "Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Angehörigen. In solchen Momenten rückt der Fußball in den Hintergrund."

Wegen des Notfalls hatte sich der Anpfiff der Begegnung verzögert. "Aufgrund eines Notfalleinsatzes im Stadion wird das Spiel 15 Minuten später beginnen", hatte die Eintracht im vereinseigenen Liveticker mitgeteilt. Die Partie begann dann wie angekündigt mit 15 Minuten Verspätung. Rettungskräfte schirmten zuvor den Einsatzort mit großen weißen Planen ab. Per Stadiondurchsage wurde mitgeteilt, dass ein Mensch um sein Leben kämpfe.

14:04 Uhr

Madrid-Qualifying in Gefahr: Hamilton crasht seinen Ferrari

Schreckmoment für Lewis Hamilton: Der Rekordweltmeister ist beim 3. Freien Training der Formel 1 in Madrid nach einem Verbremser in die Streckenbegrenzung gekracht. Der Ferrari des Briten wurde dabei beschädigt, bis zum Qualifying am Samstag (16 Uhr RTL/Sky) beginnt somit ein Wettlauf mit der Zeit. Hamilton versuchte noch, sein beschädigtes Auto in die Box zu fahren. Dabei schob er einen Teil seines Frontflügels vor sich her. Letztlich stellte er den Ferrari ab und wurde allem Anschein nach unverletzt mit einem Roller ins Fahrerlager gebracht.

Ob Hamilton eine Strafe erhält, war zunächst offen. Sein Ferrari war offensichtlich beschädigt, das Fahren könnte somit als unsicher und in der Folge als strafbar gelten. Das Training wurde mit Roter Flagge unterbrochen, die Zeit lief aber zunächst weiter. Die Reparatur der Streckenbegrenzung war jedoch aufwendiger, sodass die Uhr mit einer Restzeit von 15:38 Minuten doch noch angehalten wurde. 

Letztlich drehte der WM-Führende Kimi Antonelli im Mercedes die schnellste Runde. Hinter ihm folgten Charles Leclerc (Ferrari) und die McLaren-Piloten Oscar Piastri und Lando Norris. Nico Hülkenberg (Emmerich) wurde im Audi Achter. Angesichts des Verlaufs der Session waren die Ergebnisse aber nur bedingt aussagekräftig. Unmittelbar vor Schluss des Trainings krachte auch Oliver Bearman mit seinem Haas heftig in die Streckenbegrenzung. Der Madring in Spaniens Hauptstadt ist neu, die Fahrer sind dort an diesem Wochenende erstmals im Rahmen eines Formel-1-Rennens unterwegs. Am Freitag hatte sich Arvid Lindblad einen Unfall geleistet, sein Racing-Bulls-Wagen wurde dabei schwerer beschädigt.

13:20 Uhr

Deutscher Leichtathletik-Star gewinnt unglaubliche Summe

150.000 US-Dollar an einem Abend, das ist nicht nur für einen Leichtathleten eine ganze Menge Geld - Merlin Hummel gab sich dennoch ziemlich unbeeindruckt. Was er denn nun machen werde mit dieser Riesensumme, wurde der Hammerwerfer nach seinem Triumph bei der neuen Ultimate Championship gefragt. "Ich glaube, erstmal dick Steuern zahlen", sagte er in der ARD grinsend: "Und dann hoffentlich gut anlegen." Auch auf seine Urlaubspläne nach der Saison werde der Gewinn wohl keine Auswirkungen haben, es gehe "wieder in den Schwarzwald, schön ruhig".

Das höchste Preisgeld der Leichtathletik-Geschichte, insgesamt zehn Millionen US-Dollar, wird in Budapest ausgeschüttet. Das war ein großes Thema schon im Vorfeld des Events, das noch bis Sonntag läuft. Hummel mag dies aber nicht als Hauptargument für Topleistungen am Saisonende sehen. "Ich mache das Ganze, weil es Spaß macht und weil der Weg das Ziel ist", sagte er: "Das hört sich blöd an, aber der Weg, den ich mit meinem Team gehe, mit allen, die mich unterstützen, der macht mich wirklich glücklich. Das kann kein Geld der Welt kaufen."

Die 150.000 Dollar seien "ein schönes Extra, aber ich habe null daran gedacht. Ich habe mich darauf fokussiert, meine Leistung abzurufen. Das ist mein Job, den habe ich erfolgreich gemacht." Aus deutscher Sicht ist am Wochenende unter anderem noch Speer-Europameister Julian Weber in Budapest dabei.

12:27 Uhr

Nach dem Anpfiff: Alle Fußballer im Drittliga-Spiel bleiben einfach stehen

Die Drittliga-Fußballer von Viktoria Köln und Hansa Rostock haben mit einer Art Warnstreik für die Umsetzung der Regionalliga-Reform im deutschen Fußball protestiert. Im Freitagabendspiel der 3. Liga blieben alle 22 Spieler für 30 Sekunden stehen, nachdem die Rostocker den Anstoß ausgeführt hatten. Parallel dazu wurden im Hansa-Fanblock zahlreiche Plakate hochgehalten, auf denen Parolen wie "Aufwachen allein reicht nicht" standen.

Seit Jahren wird darüber diskutiert, die aktuell fünf Regionalliga-Staffeln so zu reformieren, dass am Ende einer Saison alle Viertliga-Meister in die 3. Liga aufsteigen können. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kündigte noch für dieses Jahr einen außerordentlichen Bundestag am 18. Dezember an, um ein neues Modell zu beschließen. Favorisiert wird das sogenannte Kompassmodell. Danach sollen vier Staffeln mit jeweils 20 Mannschaften gebildet werden, die in jeder Saison nach geografischen Gesichtspunkten zusammengestellt werden.

Auch Viktoria Köln und der FC Hansa treten für dieses Modell ein. Klubs aus der Regionalliga Nordost wollen bei ihren Spielen künftig extra T-Shirts tragen, auf denen ebenfalls für eine Reform protestiert wird ("Meister müssen aufsteigen" und "Kompassmodell umsetzen"). Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

11:36 Uhr

Trainer-Beben in der 2. Fußball-Bundesliga droht

Nach einem 1:2 (1:1) beim 1. FC Nürnberg droht Trainer Christian Titz bei Hannover 96 der Rauswurf. Vor der Partie berichteten mehrere Medien übereinstimmend von einem Job-Endspiel für den 55-Jährigen, das dieser nun verloren hat. Die "Neue Presse" schrieb, Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt verfüge bereits über eine Liste möglicher Nachfolger. Lukas Kwasniok, Ex-Coach des 1. FC Köln, steht offenbar darauf, will demnach aber noch eine längere Auszeit einlegen.

Nach der Pleite in Nürnberg steht die Mannschaft bei nur vier Punkten aus fünf Spielen - viel zu wenig für die Ansprüche in Hannover. Auf die Frage, ob Titz auch beim nächsten Heimspiel gegen den VfL Bochum noch Trainer sei, sagte Boldt zwar: "Das ist der Plan." Ansonsten ging der ehemalige HSV-Vorstand in einem Sky-Interview aber auch auf Distanz zu Titz. "Man spürt so ein bisschen, dass viele Fragezeichen da sind. Und dass es jetzt wichtig ist, dass wir alle möglichst schnell wieder in eine Richtung laufen."

Nürnberg dagegen setzte seinen Traumstart fort. Das Team von Miroslav Klose feierte bereits den Sieg in der noch jungen Spielzeit. Die 13 Punkte nach fünf Partien bedeuten für den Club weiter die beste Punkteausbeute seit 26 Jahren.

10:22 Uhr

Kylian Mbappe wehrt sich gegen schreckliche Vergleiche

Kylian Mbappé, der Fußball-Diktator? Der Superstar von Real Madrid ist von den zahlreichen, wenig schmeichelhaften Memes, die von ihm in den Sozialen Netzwerken kursieren, nicht begeistert. "Mit Menschen verglichen zu werden, die andere ermorden oder die Millionen und Abermillionen von Menschen unglücklich gemacht haben ... Ich glaube nicht, dass ich so etwas in meinem Leben getan habe", sagte der 27-Jährige im Interview mit France Football. 

Er wisse zwar schon, "dass es auf eine lockere Art gemacht ist und nicht so weit geht, aber es zeigt einen Mangel an politischem und menschlichem Bewusstsein bei den Menschen." Hintergrund für die Fotomontagen und KI-generierten Bilder, die Mbappé in Militäruniformen, sitzend auf einem Thron oder posierend neben Josef Stalin oder anderen Diktatoren der Geschichte zeigen, sind Gerüchte, denen zufolge Mbappé sowohl bei Real als auch in der Nationalmannschaft großen Einfluss ausübe und Entscheidungen beeinflusse.

09:49 Uhr

Alexander Zverev hat's schon wieder getan

Nach dem Endspiel von Roland Garros und Wimbledon erreicht Alexander Zverev das dritte Finale eines Grand-Slam-Turniers in Folge. Im Halbfinale der US Open schlägt der deutsche Tennisstar den Russen Karen Chatschanow. Nun geht es gegen den Amerikaner Ben Shelton. Doch Zverev will den "amerikanischen Traum verhindern".

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Zverev steht im Finale und will "American Dream verhindern"

09:08 Uhr

Blitz-Aus für Demichelis? RB Leipzig veröffentlicht Statement

RB Leipzig hat auf die Gerüchte um ein mögliches Blitz-Aus für Cheftrainer Martin Demichelis mit einem Statement reagiert. In diesem wendet sich Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer an die Öffentlichkeit.

"Wir haben natürlich wahrgenommen, was in den vergangenen Tagen rund um unseren Klub in den Medien und sozialen Netzwerken diskutiert wird. Wir sind sehr ambitioniert und gleichzeitig kritisch mit uns selbst. Die beiden letzten Ergebnisse entsprechen nicht unserem Anspruch – das wissen wir und das reden wir auch nicht schön. Damit setzen wir uns intern sehr klar auseinander", wird der Ex-Profi zitiert.

Und weiter: "Gleichzeitig bleiben wir ruhig, fokussiert und stehen als Klub zusammen. Das gilt für alle Mitarbeiter, die Mannschaft und das gesamte Trainerteam. Jeder hat unsere Unterstützung und unser Vertrauen."

RB Leipzig habe "im Sommer viele Veränderungen vorgenommen, neue Spieler integriert und gleichzeitig immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt", betonte Schäfer. "Jetzt kommen wichtige Spieler zurück. Eine neu zusammengestellte Mannschaft braucht Zeit, um sich zu finden und Abläufe zu entwickeln. Das ist die Realität."

08:18 Uhr

Trainer-Chaos in Istanbul wird immer wilder

Nach dem abgelehnten Rücktritt von Fenerbahce-Trainer Ismail Kartal geht die Verwirrung um die Zukunft des 65-Jährigen weiter. Der türkische Spitzenclub erklärte bei X, dass Kartal weiterhin im Amt sei. "Unser Team wird morgen um 11.30 Uhr unter der Leitung unseres Trainers Ismail Kartal mit dem Training die Vorbereitungen auf das Spiel gegen Gaziantep FK fortsetzen", hieß es.

Zuvor hatten türkische Medien noch berichtet, dass Fenerbahce dem Abgang des Cheftrainers nun doch zugestimmt habe. Co-Trainer Dirk Kuyt würde die Mannschaft vorübergehend betreuen. Demnach erschien Kartal am Freitag nicht zum Training im Vorfeld des Spiels gegen Gaziantep. Der Fenerbahce-Funktionär Oguz Cetin traf sich später mit dem Trainer, habe ihn jedoch nicht davon überzeugen können, zu bleiben, wie der türkische Sender NTV berichtete.

Am Vorabend hatte der 65-Jährige unmittelbar nach dem Champions-League-Auftakt seiner Mannschaft überraschend seinen Rücktritt erklärt.

07:48 Uhr

13-jährige Para-Schwimmerin holt sensationell EM-Bronze

Mit gerade einmal 13 Jahren mischt Nisanur Kocabas die Paraschwimm-EM auf. Über 100 Meter Brust wendet sie zunächst als Vierte, legt dann aber mächtig zu und gewinnt Bronze. 

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13-Jährige schwimmt sensationell zu EM-Bronze

07:00 Uhr

Sandro Wagner steht vor überraschendem Comeback

Gut zehn Monate nach dem Aus beim FC Augsburg winkt dem früheren DFB-Assistenzcoach Sandro Wagner offenbar eine etwas überraschende Job-Option. Laut "kicker" verdichten sich die Anzeichen, dass der 38-Jährige in der Schweiz beim FC Basel anheuert. Dort würde Wagner die Nachfolge von Stephan Lichtsteiner antreten, der am Mittwoch nach nur siebeneinhalb Monaten im Amt entlassen worden war.

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, Wagner könnte in die Premier League zu Aufsteiger Ipswich Town wechseln. Dort übernahm aber letztlich der Engländer Gary O'Neil. "Sky" berichtete damals, Wagner sei grundsätzlich bereit, einen neuen Trainerjob anzutreten. Er habe demnach in den zurückliegenden Monaten an seinen Stärken, aber auch seinen Schwächen gearbeitet. Demnach wolle Wagner einen Kader übernehmen, der von den Spielern her zu seiner Fußballphilosophie passt.

06:30 Uhr

"Kölsche Jung" will bei Oktagon 93 auftrumpfen

Kennedy Rayomba stammt aus einem Problemviertel in Köln, läuft gerne mit Karnevalsliedern ein und will jetzt bei Oktagon 93 (Samstag, 12.9., live auf RTL+) in Brünn den Lokalmatador entthronen. 

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"Kölsche Jung" will bei Oktagon 93 auftrumpfen

05:37 Uhr

Kommt Klopp an Schalkes Super-Torwart noch vorbei?

Loris Karius ließ all die Lobeshymnen nicht zu nah an sich ran. Nein, Kontakt zu Bundestrainer Jürgen Klopp habe er noch nicht gehabt, erklärte der Torhüter von Schalke 04 nach dem lang ersehnten ersten Bundesliga-Sieg seit der Rückkehr der Königsblauen, an dem er großen Anteil hatte, bei Sky. "Ich schätze weder irgendwas realistisch noch unrealistisch ein", sagte der Keeper mit Blick auf eine mögliche DFB-Nominierung: "Ich mache mir darüber keine Gedanken, um ehrlich zu sein."

Er versuche, seiner Mannschaft "Woche für Woche zu helfen", betonte Karius nach dem 3:1 (1:0) bei Union Berlin am Freitagabend: "Wenn mich Leute damit in Verbindung bringen, ist das eine Auszeichnung für die Leistung, die ich bringe, das ist toll. Alles andere obliegt mir nicht. Ich mache einfach weiter – täglich hart arbeiten, gut spielen. Alles andere kommt oder nicht."

Seine Leistung brachte Karius auch im Stadion An der Alten Försterei. Der Ex-Unioner trumpfte dabei vor allem in der zweiten Halbzeit auf, rettete sein Team in der Schlussphase gleich mehrmals mit starken Paraden und wurde folgerichtig zum Man of the Match gekürt. "Der sammelt die Trophäen. Er braucht bald ein neues Regal. Aber da werden wir ihm auch helfen", sagte Trainer Miron Muslic bei Sky.